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Forum Kreislaufwirtschaft & Klimabilanzen

2. April 2026

Gemein­sam mit dem Deut­schen Büh­nen­ver­ein und dem Come­dia Thea­ter Köln haben wir am 23.03 und 24.03. das Forum Kreis­lauf­wirt­schaft und Kli­ma­bi­lan­zie­rung aus­ge­rich­tet.

Im Rah­men des vom Deut­schen Büh­nen­ver­ein aus­ge­rich­te­ten zwei­tä­gi­gen Events haben am 23.03 Lisa-Sophie Kin­ne und Melin­da Wei­den­mül­ler als Exper­tin­nen aus dem Team der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le zwei Work­shops zu Kreis­lauf­wirt­schaft und Kli­ma­bi­lan­zie­rung gege­ben.

Außer­dem gab es eine Key­note von Jacob Bila­bel: “Vom Wis­sen zum Han­deln” über Trans­for­ma­ti­on, die Rol­le der Kli­ma­bi­lan­zie­rung mit der Mes­sa­ge: Mit unfass­bar freund­li­cher Pene­tranz ein­fach wei­ter­ma­chen!

Resilienz ist für uns ein Sprung nach vorne

Melin­da Wei­den­mül­ler stell­te in ihrem Work­shop zur Kli­ma­bi­lan­zie­rung die neue Ver­si­on des KBK/ KBK+ CO2-Rech­ners vor und gab Raum für Erfah­rungs­aus­tausch zur prak­ti­schen Umset­zung. Hier wur­den Bilan­zie­rungs­pro­fis und Anfänger:innen mit Neue­run­gen des CO2-Kul­tur­stan­dards ver­traut gemacht und haben sich über Tipps und Tricks aus­ge­tauscht.

Lisa-Sophie Kin­ne leg­te im Work­shop zu Kreis­lauf­wirt­schaft den Fokus auf Sicht­bar­ma­chung der Kom­pe­ten­zen zu dem The­ma unter den Teil­neh­men­den und ver­mit­tel­te grund­le­gen­des Ver­ständ­nis vom Kon­zept Kreis­lauf­wirt­schaft mit Anwen­dungs­bei­spie­len im Kul­tur­be­reich. Zudem ging es um die Ent­wick­lung von Umset­zungs­ideen inklu­si­ve Gelin­gens­be­din­gun­gen. Natür­lich kam auch der Erfah­rungs­aus­tausch mit Teil­neh­men­den nicht zu kurz, hier kam der Wunsch nach ein­heit­li­chen, häu­se­rü­ber­grei­fen­den Sys­te­men auf, um bes­ser zusam­men­ar­bei­ten zu kön­nen.

Der zwei­te Tag stand im Zei­chen der Impul­se vom Kul­tur­de­zer­nat der Stadt Leip­zig und Kanz­lei Unver­zagt zur Umset­zung von Kreis­lauf­wirt­schaft in Kul­tur­be­trie­ben und den aktu­el­len recht­li­chen Rah­men­be­din­gen für Mate­ri­al­wei­ter­ga­be. Bei­de Tage waren gut besucht, es waren über 30 Lei­tungs­per­so­nen und Nach­hal­tig­keits­en­ga­gier­te aus Thea­ter- und Orches­ter­be­trie­ben anwe­send.

Wo bleibt die Transformation?

Jedoch zeig­te sich bei bereits seit län­ge­rem enga­gier­ten Per­so­nen eine Frus­tra­ti­on dar­über, dass die The­men sich wei­ter­hin so schwer struk­tu­rell im Büh­nen­kon­text ver­an­kern las­sen. Um damit umzu­ge­hen und trotz­dem ein­fach wei­ter­zu­ma­chen war der Dia­log unter­ein­an­der eine wert­vol­le Mög­lich­keit wie­der neue Ener­gie zu sam­meln.

Außer­dem wur­de klar, dass es gro­ßen Bedarf an mehr Ange­bo­ten zu Argu­men­ta­ti­ons­trai­ning und Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Füh­rungs­ebe­nen gibt. Auch mehr Lob­by­ar­beit von Ver­bän­den für Nach­hal­tig­keits­richt­li­ni­en in ein­zel­nen Kul­tur­spar­ten ist nötig um den Wan­del vor­an­zu­trei­ben.

Es war ein pro­duk­ti­ver Aus­tausch von Per­so­nen, die zum ers­ten Mal tie­fer in das The­ma ein­tau­chen, und den­je­ni­gen, die in ihren Orga­ni­sa­tio­nen das The­ma bereits enga­giert vor­an­trei­ben – ein Tag vol­ler wert­vol­ler Impul­se, um “vom Wis­sen zum Han­deln” zu kom­men.

Und danach?

Anschlie­ßend gab es in der Hal­le des Come­dia­thea­ters noch ein Netz­werktref­fen der Com­mu­ni­ty in NRW. Mehr Infos dazu fin­den Sie hier.

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