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SoundingBoard: Was bleibt? Nachhaltige Perspektiven für kulturelle Zwischennutzungen

16. April 2026

Die Ver­an­stal­tung in Kas­sel wur­de initi­iert von der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le und der docu­men­ta, um zen­tra­le Fra­gen der Nach­hal­tig­keit im Kon­text von Kul­tur- und Groß­ver­an­stal­tun­gen zu beleuch­ten. Im Fokus stan­den aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen, von Zwi­schen­nut­zung und adap­ti­ver Nach­nut­zung bis hin zu Mobi­li­tät, Res­sour­cen­ma­nage­ment und Besu­chen­den­strö­men. Zudem wur­den bestehen­de Model­le und prak­ti­sche Erfah­run­gen zur nach­hal­ti­gen Trans­for­ma­ti­on von Räu­men dis­ku­tiert. Ein wei­te­rer Schwer­punkt lag auf den Wech­sel­wir­kun­gen zwi­schen Stadt und Kul­tur, ins­be­son­de­re hin­sicht­lich Gover­nan­ce, Stadt­pla­nung und Bür­ger­be­tei­li­gung. Ziel war es, Mecha­nis­men, Poten­zia­le und Hemm­nis­se einer zukunfts­fä­hi­gen, res­sour­cen­scho­nen­den Ver­an­stal­tungs- und Stadt­ent­wick­lung auf­zu­zei­gen. In klei­ner Run­de, aber mit gro­ßer inhalt­li­cher Tie­fe kamen 15 Vertreter:innen zusam­men, um Erfah­run­gen, Her­aus­for­de­run­gen und Per­spek­ti­ven aus­zu­tau­schen. Mode­riert wur­de das Tref­fen von Jacob Bila­bel.

Einen Impuls lie­fer­te Samu­el Korn (Uni Kas­sel) zum The­ma Stadt im Wan­del: Umnut­zun­gen der docu­men­ta zwi­schen Nar­ra­tiv und Trans­for­ma­ti­on. Alle fünf Jah­re nutzt die docu­men­ta neben eta­blier­ten Aus­stel­lungs­or­ten auch Leer­stän­de und bis­lang unzu­gäng­li­che Räu­me, die als bedeu­tend gela­de­ne Schau­plät­ze inhalt­lich wirk­sam wer­den. Die Geschich­te die­ser Gebäu­de wird Teil des kura­to­ri­schen Designs und lässt Pro­blem­im­mo­bi­li­en tem­po­rär als Mög­lich­keits­räu­me erschei­nen. Anhand eines his­to­ri­schen Über­blicks betrach­tet der Vor­trag, wie der Bestand der Stadt selbst zur Form der Aus­stel­lung gewor­den ist. Zudem wird mit einer typo­lo­gi­schen Ein­ord­nung skiz­ziert, war­um dau­er­haf­te Umnut­zun­gen trotz öffent­li­cher Auf­merk­sam­keit die Aus­nah­me blei­ben und unter wel­chen struk­tu­rel­len Bedin­gun­gen aus nar­ra­ti­ver Akti­vie­rung tat­säch­lich urba­ne Trans­for­ma­ti­on ent­ste­hen kann.

Ziel der Sound­ing­Boards ist es, zuzu­hö­ren, zu ler­nen und unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven auf aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen zusam­men­zu­füh­ren, als Grund­la­ge für ver­tie­fen­de Lern­pro­zes­se und zukünf­ti­ge Koope­ra­tio­nen.

Wir dan­ken allen Teilnehmer:innen sowie der docu­men­ta und Samu­el Korn für ihre wert­vol­len Impul­se. 

Foto: Vanes­sa Ost­ner

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