Werkraum 5.0 / re-new stories
Kurzbeschreibung
Zukünftiges entsteht aus Existierendem – das Projekt "Werkraum 5.0 – re-new stories" beschreibt den Prozess der künstlerischen Neukonzeption einer Spielstätte für die Münchner Kammerspiele als nachhaltiges, im Fonds zero gefördertes Gesamtkunstwerk. Objekte und Materialien werden neu erzählt.
Beschreibung
Transformation ist im Kontext der Verantwortung für unsere Welt, eine Art zu denken und Positionen zu beziehen. Wir leben in einer Welt voller Dinge und Objekte. Es ist an der Zeit das bereits Existierende neu zu denken und als Potenzial für zukünftige Gestaltung zu begreifen. Transformation als künstlerische Praxis verwandelt etwas in etwas anderes, indem man den Dingen eine neue Präsenz zurückgibt. Es geht darum die Geschichten von Objekten und Materialien weiterzuerzählen, neue Bedeutung und Räume zu schaffen und in diesem Kontext zu fragen, was für uns Schönheit bedeutet.
Entworfen und erbaut für zukünftigen Theaterdiskurs aus ausschließlich existierenden Materialien schließt der neue Werkraum Kreisläufe, überwindet eine Collagenoptik und zeigt eine neue künstlerische Erzählweise auf.
Der Prozess zeigt Transformation als künstlerische Entwurfspraxis und dokumentiert Chancen und Grenzen – ein Spiegel für Potenziale und strukturelle Lücken. In ihrer künstlerischen Praxis und in der Lehre entwickelt die Szenografin und Künstlerin Eva Veronica Born kollaborative, zukunftsweisende Entwurfsstrategien und Raumkonzepte für Kunst- und Kulturinstitutionen.
