Ukraine: Wie Kunst und Kultur die Gesellschaft im Krieg stärkt

Kurzbeschreibung

Krieg in der Ukraine zeigt: Kultur ist zentral für Identität und Resilienz. Im Gespräch werden Lehren für Deutschland und die Rolle von Kultur in Krisen diskutiert.

Beschreibung

Kunst und Kul­tur wer­den häu­fig als ergän­zen­de Ele­men­te des gesell­schaft­li­chen Lebens ver­stan­den. Der rus­si­sche Angriffs­krieg gegen die Ukrai­ne macht jedoch ihre zen­tra­le Bedeu­tung für Iden­ti­tät, Zusam­men­halt und gesell­schaft­li­ches Selbst­ver­ständ­nis in Kri­sen­zei­ten deut­lich.

Der Krieg betrifft nicht nur ter­ri­to­ria­le Fra­gen, son­dern auch kul­tu­rel­le und erin­ne­rungs­po­li­ti­sche Dimen­sio­nen. Muse­en und Erin­ne­rungs­or­te sind gezielt betrof­fen: Sie wer­den beschä­digt, geplün­dert oder zer­stört. Zugleich las­sen sich Ver­su­che beob­ach­ten, his­to­ri­sche Nar­ra­ti­ve umzu­deu­ten und kul­tu­rel­les Erbe poli­tisch neu zu inter­pre­tie­ren.

Muse­en und Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen in der Ukrai­ne über­neh­men vor die­sem Hin­ter­grund zen­tra­le Auf­ga­ben der Doku­men­ta­ti­on, Ver­mitt­lung und Refle­xi­on. Sie sind Orte der Aus­hand­lung über Ver­gan­gen­heit, Gegen­wart und Zukunft und stär­ken zugleich kul­tu­rel­le Resi­li­enz sowie den Umgang mit Des­in­for­ma­ti­on.

Im mode­rier­ten Gespräch wird dis­ku­tiert, wel­che Leh­ren sich dar­aus aus deut­scher Per­spek­ti­ve zie­hen las­sen und wel­che Rol­le Kul­tur für demo­kra­ti­sche und gesell­schaft­li­che Resi­li­enz in Kri­sen­zei­ten spielt. Die Arbeit von OBMIN bie­tet hier­für pra­xis­na­he Bei­spie­le und Anknüp­fungs­punk­te.

„Wir brau­chen Droh­nen, um uns zu ver­tei­di­gen. Wir brau­chen Kul­tur, um zu über­le­ben.“ Die­ses Zitat einer Lei­te­rin einer Kunst­ga­le­rie in Kyjiw ver­deut­licht die enge Ver­bin­dung von kul­tu­rel­ler Arbeit und gesell­schaft­li­cher Wider­stands­fä­hig­keit.

Transformation
Panel
09.Jun 2026
17:00pm - 18:00pm
Kleiner Saal