OBMIN

Die Stif­tung OBMIN wur­de 2022 gegrün­det nach dem zwei­ten Über­fall Russ­lands auf die Ukrai­ne und ange­sichts der sys­te­ma­ti­schen Zer­stö­run­gen und Aus­rau­bung ukrai­ni­scher Muse­en durch Russ­land. Inzwi­schen ist OBMIN das größ­te Netz­werk ukrai­ni­scher Muse­en mit über 160 Muse­en aus allen Tei­len der Ukrai­ne – auch mit Muse­en, die aus den der­zeit besetz­ten Gebie­ten eva­ku­iert wer­den muss­ten. OBMIN leis­tet kurz­fris­tig auf den spe­zi­fi­schen Bedarf ein­zel­ner Muse­en zuge­schnit­te­ne Sofort­hil­fe. Inzwi­schen liegt der Fokus aber mehr auf zukunfts­ori­en­tier­ten mit­tel- und lang­fris­ti­gen Pro­jek­ten, der Ver­net­zung ukrai­ni­scher Muse­en unter­ein­an­der sowie im Auf­bau inter­na­tio­na­ler Pro­jekt­part­ner­schaf­ten, z. B. das Pro­jekt ‚Cul­tu­ral Guar­di­ans‘ mit bran­den­bur­gi­schen Muse­en, dem dor­ti­gen Denk­mal­schutz under Uni­ver­si­tät Via­dri­na. Mit Paten­schaf­ten der ukrai­ni­schen, pol­ni­schen und deut­schen Regie­run­gen und wei­te­ren Part­nern orga­ni­siert OBMIN inter­na­tio­na­le Kon­fe­ren­zen, jüngst in Kyjiw die Tagung „Cul­tu­ral Resi­li­ence. Resi­li­ent Cul­tu­re“.

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