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Reporting & Managementsysteme: Was kommt, was bleibt, was geht?

20. August 2026

Was kommt?

  • Mit ISO/AWI 26540 ist erst­mals eine kul­tur­spe­zi­fi­sche Anwen­dungs­hil­fe für nach­hal­ti­ges Ver­an­stal­tungs­ma­nage­ment in Thea­tern, Muse­en und ande­ren Kul­tur­or­ga­ni­sa­tio­nen in Ent­wick­lung.
  • Die neue ISO 14001:2026 stärkt die Ver­bin­dung von Umwelt­ma­nage­ment und Orga­ni­sa­ti­ons­stra­te­gie. Kli­ma­wan­del, Bio­di­ver­si­tät, Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz, Wert­schöp­fungs­ket­ten und mess­ba­re Umwelt­leis­tung wer­den deut­li­cher in die Ver­ant­wor­tung der Lei­tung ein­be­zo­gen.
  • Mit dem frei­wil­li­gen euro­päi­schen VSME-Stan­dard und der neu­en DNK-Platt­form ent­ste­hen ver­ein­fach­te Mög­lich­kei­ten für klei­ne­re Orga­ni­sa­tio­nen, Nach­hal­tig­keits­da­ten struk­tu­riert zu erfas­sen und wie­der­keh­ren­de Anfra­gen von För­de­rern, Ban­ken oder Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen zu beant­wor­ten.

Was bleibt?

  • Manage­ment­sys­te­me und Report­ing erfül­len unter­schied­li­che Auf­ga­ben: Ein Manage­ment­sys­tem orga­ni­siert Zie­le, Zustän­dig­kei­ten, Maß­nah­men und Ver­bes­se­rungs­pro­zes­se. Ein Bericht macht Ergeb­nis­se und Ent­wick­lun­gen trans­pa­rent.
  • Es gibt nicht das eine pas­sen­de Sys­tem für alle. EMAS, ISO 14001, ISO 20121, ISO 50001, ÖKOPROFIT, Gemein­wohl-Bilanz und We Impact unter­schei­den sich deut­lich in Anspruch, Auf­wand und the­ma­ti­schem Fokus.
    Der Kern bleibt die kon­ti­nu­ier­li­che Ver­bes­se­rung: Aus­wir­kun­gen ana­ly­sie­ren, Prio­ri­tä­ten set­zen, Maß­nah­men umset­zen, Ergeb­nis­se über­prü­fen und anschlie­ßend nach­steu­ern.

Was geht?

  • Zer­ti­fi­ka­te und Nach­hal­tig­keits­be­rich­te als End­punkt oder rei­ne Außen­dar­stel­lung.
  • Nach­hal­tig­keit als zusätz­li­che Auf­ga­be einer ein­zel­nen enga­gier­ten Per­son, ohne Rück­halt der Lei­tung und ohne kla­re Zustän­dig­kei­ten.
  • Die Erhe­bung mög­lichst vie­ler Kenn­zah­len, obwohl sie weder Ent­schei­dun­gen vor­be­rei­ten noch kon­kre­te Maß­nah­men aus­lö­sen.
  • Der direk­te Ver­gleich sehr unter­schied­li­cher Kul­tur­or­ga­ni­sa­tio­nen, statt die eige­ne Ent­wick­lung über meh­re­re Jah­re zu betrach­ten.

Fotos (v.o.n.u.): Milan Koch, Sebas­ti­an Wisch­mann, Hel­ge Krü­cke­berg

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