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Perspektive: Nachhaltigkeit kommunizieren

26. Februar 2026

“Wer erzählt was?”

In unse­rer ach­ten Per­spek­ti­ve im Febru­ar 2026 stand das The­ma Nach­hal­tig­keit kom­mu­ni­zie­ren im Fokus. Dabei wur­de deut­lich: Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on wird glaub­wür­dig, wenn sie aus geleb­ter Pra­xis erwächst. Sie beginnt damit im eige­nen Tun – mit Struk­tu­ren, die das The­ma ver­an­kern, und einer Kul­tur, die Mit­ar­bei­ten­de betei­ligt und ihnen Selbst­wirk­sam­keit ermög­licht. Ehr­lich­keit ist dabei ein zen­tra­ler Fak­tor. Denn der offe­ne Umgang mit Her­aus­for­de­run­gen, Wider­sprü­chen und Feh­lern als Teil des Lern­pro­zes­ses schafft Ver­trau­en. Statt mit erho­be­nem Zei­ge­fin­ger zu appel­lie­ren, lädt eine sol­che Kom­mu­ni­ka­ti­on ein, Teil der Lösung zu wer­den, durch Geschich­ten, die berüh­ren, und Bil­der, die kom­ple­xe Zusam­men­hän­ge ver­ständ­lich machen.

„Wir sind Wis­sens­rie­sen und Umset­zungs­zwer­ge.“

Mit die­sem Satz brach­te Katha­ri­na Bene­det­ter (Hal­lo Kli­ma!) beim Per­spek­ti­ven-Auf­takt im Febru­ar auf den Punkt, wor­um es in stra­te­gi­scher Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on oft geht: weni­ger um per­fek­te Tools, mehr um Ziel­grup­pen­ver­ständ­nis, Psy­cho­lo­gie und um Kom­mu­ni­ka­ti­on, die den Schritt vom Wis­sen ins Han­deln unter­stützt. Auf­bau­end auf der Arbeit mit wis­sen­schafts­ba­sier­ter Wir­kungs­lo­gik setz­ten wir die Dis­kus­si­on bei der Per­spek­ti­ven-Büh­ne pra­xis­nah fort.

Auf der Büh­ne zeig­ten unse­re Expert:innen aus Kul­tur und Wirt­schaft anhand eige­ner Pro­jek­te, wie wir­kungs­vol­le Nach­hal­tig­keits­kom­mu­ni­ka­ti­on gelin­gen kann und war­um Authen­ti­zi­tät und Ver­trau­en zen­tra­le Eck­pfei­ler sind:

Anna-Maria Haas (Badi­sches Staats­thea­ter Karls­ru­he) plä­dier­te für den kon­se­quen­ten Blick nach innen und die akti­ve Ein­bin­dung von Mit­ar­bei­ten­den.

Mario Schee­rer (raum­o­bil GmbH) mach­te sicht­bar, wie ent­schei­dend Kom­mu­ni­ka­ti­on für die Akzep­tanz alter­na­ti­ver Mobi­li­täts­lö­sun­gen ist.

Fabi­an Höff­ner (TRASH GALORE) brach­te Leich­tig­keit und Klar­heit in die Debat­te, u.a. mit den drei Leit­fra­gen: Was wol­len wir wirk­lich sagen? Was kön­nen wir bele­gen? Was sind wir bereit zuzu­ge­ben?

Frau­ke Sten­gel (Zep­pe­lin Muse­um Fried­richs­ha­fen) zeig­te, wie wert­voll es sein kann, die eige­ne Nach­hal­tig­keits­stra­te­gie am Publi­kum zu spie­geln.

Rebec­ca Krum (re:publica) beschrieb Nach­hal­tig­keit als kon­ti­nu­ier­li­chen Lern­pro­zess und beton­te, dass Ver­trau­en nicht vor­aus­ge­setzt wer­den kann, son­dern im Dia­log ent­steht.

Wir dan­ken unse­ren Expert:innen für den wun­der­vol­len Tief­gang sowie unse­ren zahl­rei­chen Teil­neh­men­den für eure Auf­merk­sam­keit und den span­nen­den Aus­tausch.

Mehr Infos sowie Vide­os zu den Vor­trä­gen gibt es auf der Web­site der Per­spek­ti­ve.

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