Am 15. Januar 2026 haben Jacob Bilabel und Melinda Weidenmüller in unserer digitalen Offenen Sprechstunde zum Open Call Fragen rund um die Einreichung von Beitragsideen für das Green Culture Festival 2026 beantwortet. Dabei erläuterte Jacob Bilabel nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen beiden Festivals auch das diesjährige Leitthema:
„Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht? Kultur zwischen Innovation, Resilienz und Exnovation.“
Deutlich wurde, warum wir „Durchatmen“ nicht als Pause, sondern als gemeinsame Bestandsaufnahme verstehen. Es geht darum, einen Raum zu schaffen, um das System Kultur zwischen Innovation (was neu dazukommt), Resilienz (was wir stabilisieren) und Exnovation (was wir bewusst loslassen) ehrlich zu betrachten und daraus handlungsfähige nächste Schritte abzuleiten.
Nach dem Input haben wir die Runde direkt für Fragen geöffnet. Im Fokus standen ganz praktische Punkte rund um die Ausgestaltung eines Beitrags: Von der Passung zur Leitfrage über mögliche Formate und Dramaturgien bis hin zu der Frage, wie ein Thema konkret in ein überzeugendes Festival-Format übersetzt werden kann. Besonders präsent war dabei das Interesse, Studierende und junge Perspektiven stärker einzubinden: Welche Rollen können sie übernehmen, wie lassen sich Lern- und Praxisräume schaffen, und welche Formate eignen sich dafür? Spannend war außerdem der Wunsch nach ungewöhnlichen Allianzen und gemeinsamen Einreichungen, auch über Regionen und Länder hin.
FAQ aus der Sprechstunde
- Sind Kooperationen erwünscht? Ja – besonders inhaltliche Co-Produktionen zwischen Initiativen, Hochschulen, Vermittlungsinstitutionen etc., sehr gern auch länderübergreifend.
- Studierende: Beitrag direkt an Studierende oder eher an Lehrende/Multiplikator:innen? Beides ist denkbar. Spannend sind Formate, die Studierende, Lehrende und Praxisakteur:innen ins Gespräch bringen.
- Kann ich ein Planspiel einreichen? Grundsätzlich ja – aber eher als kompaktes Format/Teaser, statt als 4–5‑Stunden-Block (ggf. mit einer anschließenden Einladung zu einer Vertiefung außerhalb des Festivalprogramms).
- Sind Fördermittel/Akquise-Formate passend? Ja, sehr gern, gerade „out of the box“-Ansätze sind willkommen.
Viele Fragen drehten sich darum, wie Studierende sinnvoll eingebunden werden können – als Mitgestaltende, als Teil von Lern- und Praxisräumen oder als Impulsgeber:innen fürs Programm. Wenn ihr Kontakte zu Hochschulen, Studiengängen oder Lehrformaten habt (z. B. „Sustainability by Design“, Kulturmanagement, Gestaltung, Medien, Architektur, Musik/Theater etc.): Schickt uns gern Hinweise – wir bauen die Ansprache weiter aus.
Bewertet werden Einreichungen u. a. nach thematischer Relevanz, Qualität, Innovationsgrad und Mehrwert. Einreichungen sind noch bis 20.02.2026 möglich.
Wie geht’s weiter?
Wer noch Fragen hat oder eine Idee kurz spiegeln möchte: Am 11.02.2026 (15:00–16:00 Uhr, online via Zoom) findet die nächste Offene Sprechstunde zum Open Call statt.
