
Was für eine starke Community in NRW (and beyond)!
Am 23. März 2026 kamen rund 100 Kulturschaffende und Vertreter:innen von Kultureinrichtungen im Comedia Theater Köln zusammen, um sich über die Zukunft von Green Culture in der Region auszutauschen. Unter dem Leitmotiv „Was kommt? Was bleibt? Was geht?“ wurde das Netzwerktreffen der Green Culture Anlaufstelle zu einem Abend voller Begegnungen, Impulse und gemeinsamer Perspektiven.
Nicht nur die hohe Beteiligung und das große Interesse haben uns beeindruckt. Auch die Atmosphäre war besonders: wertschätzend, familiär und zugleich positiv-kämpferisch. Viele bekannte Gesichter trafen auf neue Impulsgeber:innen, und der persönliche Austausch vor Ort wurde von allen Seiten als große Bereicherung wahrgenommen.
Inhaltlich stand vor allem die Frage im Raum, wie die begonnenen Transformationsprozesse weitergetragen werden können, in Strukturen, in politische Agenden und in die tägliche Praxis kultureller Arbeit. Deutlich wurde dabei: Das Netzwerk in NRW ist in den vergangenen drei Jahren gewachsen, stabil und handlungsfähig. Viele Akteur:innen setzen sich bereits jetzt engagiert dafür ein, nachhaltige Kulturarbeit langfristig zu verankern.
Impulse aus Politik und Praxis unterstrichen diese Perspektive. Vertreter:innen der Stadt Köln sowie Akteur:innen aus der Kulturszene fanden klare Worte zur aktuellen Situation und zeigten zugleich Wege nach vorn auf. Auch die Vorstellung der Plattform „kultur-klima“ des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe machte deutlich, welches Potenzial in regionalen Vernetzungs- und Beratungsstrukturen liegt.
Mitgewirkt haben unter anderem Stefan Eschelbach (Deutscher Bühnenverein), Stefan Charles (Stadt Köln), Maria Helmis-Arend (SPD) und Brigitta von Bülow (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Ralph H. Christoph (c/o pop). Ebenfalls beteiligt waren Vertreter:innen des Kultur-Klima Netzwerks.
Seitens der Green Culture Anlaufstelle vor Ort waren Jacob Bilabel, Stella Coersmeier, Lisa-Sophie Kinne, Leni von Creytz, Paulo Emilio Isenberg Lima, Vanessa Ostner, Rohland Schuknecht, Burkhart Siedhoff und Melinda Weidenmüller.
Für die Green Culture Anlaufstelle war der Abend nicht nur ein erfolgreiches Netzwerktreffen, sondern auch ein Moment des Innehaltens: Zwischen Aufbruch und Abschied, mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wurde spürbar, wie viel in den vergangenen Jahren entstanden ist und weiterwirken wird.
Was bleibt?
Ein starkes Netzwerk, gemeinsame Erfahrungen und der klare Wille, die Transformation weiter voranzutreiben.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen, vielleicht bei unserem Waldspaziergang in Nürnberg, spätestens aber beim Green Culture Festival am 9. und 10. Juni 2026 in Karlsruhe.
Green Culture Netzwerktreffen Köln 23.03.2026, Fotos: Nirén Mahajan













































