Im Rahmen unseres Formats Dialoge waren Jacob Bilabel, Melinda Weidenmüller und Lisa-Sophie Kinne am 30. Oktober zu Gast bei der Deutschen UNESCO-Kommission in Bonn. Ziel des Treffens: Im direkten Austausch zu erkunden, wie Nachhaltigkeit in den Arbeitsfeldern der UNESCO – von Bildung über Kultur bis Kommunikation – weiter gestärkt werden kann und wo gemeinsame Schnittstellen liegen.
Im Gespräch mit Generalsekretär Roman Luckscheiter und Vertreter:innen verschiedener Fachbereiche wurde deutlich, dass sich die Rollen beider Institutionen ähneln:
Die Deutsche UNESCO-Kommission übersetzt globale Vereinbarungen und multilaterale Prozesse in nationale Strategien und praktische Umsetzungen, so wie die Green Culture Anlaufstelle zwischen kulturpolitischen Rahmenbedingungen und den Realitäten der Kunst- und Kulturschaffenden vermittelt. Beide arbeiten daran, große Ideen in konkrete Handlungsansätze zu übersetzen.
Zugleich ist die UNESCO-Kommission selbst ein Beispiel gelebter Nachhaltigkeit: Sie wurde kürzlich nach EMAS, dem Umweltmanagementsystem der Europäischen Union, zertifiziert.
Besonderes Interesse galt auch der FairCulture-Initiative der UNESCO-Kommission, die sich für gerechte, nachhaltige und faire Arbeitsbedingungen im internationalen Kulturaustausch einsetzt
Die Atmosphäre war offen und konstruktiv, und schon während des Treffens zeichnete sich der Beginn einer engeren Zusammenarbeit ab. Drei konkrete Kooperationsideen begleiten das Team der Anlaufstelle zurück nach Berlin.
Ein besonders erfreulicher Moment: Die Green Culture Anlaufstelle wurde als positives Beispiel im aktuellen Staatenbericht zur Umsetzung
der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen von 2005 in und durch Deutschland genannt, ein Dokument, das an alle 155 unterzeichnenden Staaten geht.
Neugierig geworden? Wir freuen uns, wenn Sie uns für einen Dialog zu Ihnen einladen. Schauen Sie bei unserer Seite Dialoge vorbei und fragen Sie uns direkt an!
