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Energieeffizienz: Was kommt, was bleibt, was geht?

19. August 2026

Was kommt?

• Die Ener­gie­wen­de im Kul­tur­be­reich wird zuneh­mend auch zu einer Fra­ge des intel­li­gen­ten Betriebs und nicht allein des Bau­ens. Mes­sung und Moni­to­ring, Gebäu­de­au­to­ma­ti­on, ange­pass­te Lauf­zei­ten und kla­re Zustän­dig­kei­ten rücken dabei stär­ker in den Mit­tel­punkt.


• Stei­gen­de und schwan­ken­de Ener­gie­prei­se erhö­hen den Hand­lungs­druck. Umso wich­ti­ger wird die Ent­wick­lung resi­li­en­ter Ener­gie­be­zugs- und Ver­brauchs­sys­te­me, die Ver­bräu­che redu­zie­ren und den Ein­satz erneu­er­ba­rer Ener­gien stär­ken.

• Auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne ent­ste­hen zuneh­mend Bera­tungs- und För­der­an­ge­bo­te zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz – von der Opti­mie­rung tech­ni­scher Anla­gen bis hin zu inves­ti­ven Maß­nah­men im Kul­tur­be­reich.

• Ener­gie­ef­fi­zi­enz wird immer mehr zu einem fes­ten Bestand­teil von Kli­ma­schutz­kon­zep­ten im Kul­tur­be­reich. Das zei­gen auch Leit­fä­den wie „Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Thea­ter­be­trieb“ der DTHG, „Auf dem Weg zum grü­nen Muse­um“ der DBU Deut­sche Bun­des­stif­tung Umwelt oder „Kli­ma­schutz im Muse­um“ des Deut­schen Muse­ums­bun­des, die kon­kre­te Wege für die Pra­xis auf­zei­gen.

Was bleibt?

  • Das Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ge­setz ver­pflich­tet seit Novem­ber 2023 Behör­den, ener­gie­in­ten­si­ve Unter­neh­men und Rechen­zen­tren zu mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz und (abhän­gig von Grö­ße und Ener­gie­ver­brauch) zur Ein­füh­rung von Ener­gie- oder Umwelt­ma­nage­ment­sys­te­men.
  • Die Natio­na­le Road­map Ener­gie­ef­fi­zi­enz 2045 zeigt Wege und Instru­men­te auf, um die Ener­gie­ef­fi­zi­enz lang­fris­tig zu stei­gern und die gesetz­ten Zie­le zu errei­chen.
  • Ange­bo­te wie die Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Exper­ten­lis­te für För­der­pro­gram­me des Bun­des ver­mit­teln qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te für ener­gie­ef­fi­zi­en­tes und nach­hal­ti­ges Bau­en, Sanie­ren sowie die Opti­mie­rung von Anla­gen und Pro­zes­sen.
  • Check­lis­ten und Arbeits­hil­fen aus den ver­gan­ge­nen Jah­ren, wie die SPRINT20 Ener­gie­ef­fi­zi­enz-Check­lis­te, bie­ten kon­kre­te Ansatz­punk­te für die eige­ne Pra­xis.
  • Bei­spie­le wie der ener­gie­ef­fi­zi­en­te Neu­bau des Hum­boldt Forums in Ber­lin oder die Ein­rich­tung einer eige­nen Stel­le für Ener­gie­ef­fi­zi­enz am Staats­thea­ter Kas­sel machen sicht­bar, wie Ener­gie­ef­fi­zi­enz im Kul­tur­be­reich struk­tu­rell ver­an­kert wer­den kann.

Was geht?

  • Die Annah­me, Ener­gie­ef­fi­zi­enz sei allein eine Fra­ge des Gebäu­des. Auch das Nut­zungs­ver­hal­ten und der Betrieb sind ent­schei­dend – die Hand­lungs­fel­der rei­chen von Beleuch­tung und Lüf­tung bis hin zum Hit­ze­schutz.
  • Die Angst vor der „gro­ßen Auf­ga­be“. Ener­gie­ef­fi­zi­enz muss nicht mit auf­wen­di­gen Umbau­ten oder hohen Inves­ti­tio­nen begin­nen. Schon durch eine opti­mier­te Nut­zung von Gebäu­den und tech­ni­schen Anla­gen las­sen sich bis zu 20 % Ener­gie ein­spa­ren ohne zusätz­li­che Inves­ti­tio­nen.
  • Das Ver­ant­wor­tungs­ping­pong zwi­schen Kul­tur, Tech­nik, Ver­wal­tung und Gebäu­de­ei­gen­tü­mer. Ener­gie­ef­fi­zi­enz gelingt dann am bes­ten, wenn Zustän­dig­kei­ten geklärt sind und alle Betei­lig­ten gemein­sam an Lösun­gen arbei­ten.

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