Nachhaltigkeits-Booster für die Kultur – Niedersachsen auf dem Weg vom Wissen zum Handeln

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Datum: Montag, 24. März 2025 von 10:00 bis 20:00 Uhr
Ort: Künstlerhaus, Hannover
Wissen allein reicht nicht – jetzt geht es ums Machen! Wie gelingt es der Kultur, wirksam in die ökologische Nachhaltigkeitspraxis zu starten? Was sind die entscheidenden Schritte, um vom Wissen zum Handeln zu kommen?
Diese Fragen stehen im Zentrum unseres Fachtages, der Kulturakteur:innen aus ganz Niedersachsen (und darüber hinaus!) am 24.3.25 in Hannover zusammenbringt. Wir bieten einen eintägigen Praxis-Booster für nachhaltige Kulturarbeit mit:
💡 Workshops & Best Practices
In 8 praxisorientierten Workshops tauchen wir in zentrale Themen der Betriebsökologie und des Nachhaltigkeitsmanagements ein und zeigen zentrale Instrumente, erprobte Strategien und inspirierende Best Practices auf.
🔍 Beratung
Für spezifische Bedarfe oder besonders knifflige Fragen bieten wir Mini-Sprechstunden bei der Green Culture-Anlaufstelle an.
🤝 Netzwerken
Am Abend laden wir herzlich zum Netzwerktreffen ein – eine Gelegenheit, um neue Kontakte zu knüpfen, Kompliz:innen zu finden und Ideen gemeinsam weiterzuspinnen.
Die Tagung ist offen für alle Interessierten aus Kunst, Kultur und Verwaltung. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.
Eröffnet wird die Veranstaltung um 10:30 Uhr mit Grußworten von Minister Falko Mohrs (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel) und Jacob Sylvester Bilabel (Green Culture Anlaufstelle). Die Keynote mit dem Titel “Der kurze Weg des Fühlens – Kunst und Kultur als Begleiter in der sozial-ökologischen Transformation” hält Paulina Fröhlich (Das Progressive Zentrum e.V.).
Wir freuen uns, diese Veranstaltung gemeinsam mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur auszurichten. Gemeinsam mit Ihnen und Euch schieben wir die ökologische Transformation in der niedersächsischen Kultur an!
📢 Die Teilnahme ist kostenfrei, die Plätze sind begrenzt!
Runde 1 | 12:30 – 14:00 Uhr
- Von der Vision zur Umsetzung: Nachhaltigkeit strategisch verankern.Ein Praxis-Workshop zur Auswahl passender Managementkonzepte
- Start in die Nachhaltigkeit für Kulturinstitutionen. Der Weg in einen strategischen Nachhaltigkeitsprozess – loslegen, aber wie?
- Zirkuläre Zukunft. Wie lassen sich Ansätze der Kreislaufwirtschaft ganz praktisch in meinem Kulturbetrieb etablieren?
- What you measure, you will manage – Ein Praxis-Workshop zu den Grundlagen der Klimabilanzierung mit dem CO2-Kulturstandard KBK/KBK+
Runde 2 | 15:00 – 16:30 Uhr
- Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) als Transformations- und Nachhaltigkeits-Tool für Kultureinrichtungen am Beispiel der Bundesakademie Wolfenbüttel
- Starter Toolkit Nachhaltigkeit: Wie gelingen partizipative Workshops zum Start in die Betriebsökologie und welche Methoden eignen sich für unser Team?
- START NOW: Checkliste Ökologische Nachhaltigkeit für Kulturförderer! Status Quo-Ermittlung für Verwaltung, Stiftungen und Interessierte
- Nachhaltigkeitskommunikation. Wie nehme ich mein Team mit, sorge für nachhaltiges Engagement und gehe konstruktiv mit Widerständen um?
Speedmeeting | 18:00 – 20:00 Uhr
- Mini-Sprechstunden der Green Culture Anlaufstelle für individuelle Fragen.
Detaillierte Informationen zu den einzelnen Programmpunkten und Workshops entnehmen Sie bitte dem Gesamt-Programm:
Speaker:innen

Tino Kretzschmar
Tino Kretzschmar hat als Immobilienfachwirt über 10 Jahre in der Immobilienwirtschaft ich Chemnitz und Berlin bearbeitet. Seit dem Bestehen des smac im ehemaligen Kaufhaus Schocken im Jahr 2013, arbeitet er als technischer Leiter im Referat Technik.
Sicherheit sowie das gesamte museale Facilitymanagement, Veranstaltungsmanagement und innerbetriebliche Organisation zählen zu den Hauptaufgaben. Zusätzlich ist Herr Kretzschmar auch noch
- Sicherheitsbeauftragter für das smac
- Mitglied im Arbeitskreis „Gebäudemanagement & Sicherheit“ des Deutschen Museumsbund e.V.
- Mitglied in der Arbeitsgruppe des Chemnitzer Notfallverbund
Ein Großteil des Einkaufs/Beschaffungen/Anschaffungen für das smac, wird über das Referat Technik organisiert, wobei auch hier das Thema Nachhaltigkeit einen immer wichtigeren Stellenwert einnimmt.

Christina Michel
Christina Michel hat an der Freien Universität Berlin Prähistorische Archäologie und Geographie studiert und über Sichtbereiche mittelneolithischer Kreisgrabenanlagen promoviert. Seit Januar 2019 ist sie im Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz – kurz smac- smac als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Referat Ausstellungen angestellt. Zusätzlich zu ihrer Tätigkeit als Kuratorin wurde sie 2024 zur Beauftragten für Nachhaltigkeit im smac benannt und versucht seitdem, die vielen bereits bestehenden Maßnahmen und Ansätze zu sichten, zu konzentrieren und gemeinsam mit dem gesamten Team mittelfristig in einer Nachhaltigkeitsstrategie zu verankern.
Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz (smac)
Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz

Petra Ronzani
Kommunikatorin, Nachhaltigkeitsmanagerin und Mediatorin
Petra Ronzani hat Asienmanagement (BA) und Arts Management (MA) in Stuttgart, Peking und Newcastle upon Tyne studiert und für mehr als 15 Jahre als Führungskraft in Kunst, Kultur und Architektur Transformationsprozesse gesteuert, Teams aufgebaut und geführt. Ihr Schwerpunkt lag und liegt auf Vermittlung im übergeordneten Sinn – zwischen Menschen, Hierarchien, zwischen dem Heute und dem Morgen. Mit Fingerspitzengefühl, Erfahrung und Humor. Nach fast 20 Jahren Festanstellung /Leitungsfunktion in Institutionen wie Haus der Kunst München, Bayerische Staatsoper, Münchner Kammerspiele und der Berliner Volksbühne hat sie 2021 die Detektei Ronzani gegründet und berät mit einem Team an Expert:innen Institutionen und Unternehmen in Transformationsprozessen.

Katharina Laura Kunz
Green Culture Anlaufstelle
Katharina Laura Kunz verbindet mit Leidenschaft die Welt der Kultur mit der Welt der Zahlen.
Nach einem Staatsexamen in Mathematik und Musik und einem künstlerischen Studium im klassischen Gesang zog es sie in die Verwaltungsebene der Kultur. Beim Aktionsnetzwerk Nachhaltigkeit war sie als Projektleiterin im Bereich der Klimabilanzierung tätig und leitete den Green Culture Index Sachsen und den Green Culture Index Baden-Württemberg und war eng bei innovativen Projekten wie „Elf zu Null – Hamburger Museen handeln“ und „Köln hoch 3 – Kultur weiterbilden, bilanzieren, transformieren“ involviert. Hier hat sie im Schwerpunkt auch die Berechnung von Klimabilanzen nach dem CO2-Kulturstandards (nach KBK und KBK+) angeleitet. Als Expertin vermittelt sie Grundlagen, Techniken und erste Schritte auf dem Weg zu einer Klimabilanz in Kulturinstitutionen.
Bei der Green Culture Anlaufstelle ist sie als Leitung Finanzen tätig.

Lucas Zimmermann
Green Culture Anlaufstelle
Katharina Laura Kunz verbindet mit Leidenschaft die Welt der Kultur mit der Welt der Lucas Zimmermann ist Experte für Managementsysteme und Reporting bei der Green Culture Anlaufstelle des Bundes. Nach seinem Master in Veranstaltungstechnik und ‑management an der Berliner Hochschule für Technik leitete er die Implementierung der DIN ISO 20121 an der Oper Leipzig und führte sie erfolgreich zur Zertifizierung.

Julia Zalewski
Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel
Julia Valerie Zalewski ist Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Kulturvermittlerin und Transformationsmanagerin. 2021/22 war sie als Projektreferentin für die »dive in« Qualifizierung und 2023/24 für die »SIN-Beratung« an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung tätig. Seit Januar 2025 ist sie dort als Co-Leitung für den Programmbereich Kulturmanagement und Kulturpolitik zuständig.

Harriet Oelers
Konzerthaus Dortmund / SIN-Beraterin
Dr. Harriet Oelers hat Musikwissenschaft, Kulturmanagement und Kunstgeschichte in Weimar, Jena und Leeds studiert. Nach einigen Jahren in der musikalischen Jugendförderung, arbeitet sie seit 2020 im Bereich Development am Konzerthaus Dortmund. Neben Stiftungsfundraising kümmert sie sich hier um das Thema Nachhaltigkeit und hat u. a. den Ökoprofit-Prozess des Konzerthaus begleitet.

Franziska Rieger
Green Culture Anlaufstelle
Franziska Rieger ist Kultur- und Nachhaltigkeitsmanagerin sowie Expertin für Kreislaufwirtschaft bei der Green Culture Anlaufstelle. Ihre Tätigkeiten als Referentin für Bildende und Darstellende Kunst beim Kulturkreis der Deutschen Wirtschaft und als Leiterin des Jugendkulturzentrums Berlin Mitte vertieften ihr Interesse an nachhaltigen Prozessen in der Kultur. Heute unterstützt sie Organisationen und Kulturschaffende auf ihrem Weg der nachhaltigen Transformation.

Dina Krumstroh
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Dina Krumstroh ist Diplom-Ökonomin und verantwortet im Vorstand des Landesmuseums Hannover alle betriebswirtschaftlichen Themen. Zuvor war sie in der Tourismuswirtschaft und in der Unternehmensberatung tätig – immer mit dem Schwerpunkt Transformation. Die Transformation zum nachhaltigen Museum ist einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Astrid Hilmer
Projektentwicklerin, Beraterin und Dozentin, Gemeinwohl-Ökonomie Deutschland e.V.
Astrid Hilmer ist Dipl.-Ing. Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Umwelttechnik. Sie ist Projektentwicklerin, Beraterin und Dozentin in den Bereichen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Gemeinwohl-Ökonomie. Sie hat Erfahrung in der Erstellung von Klimaschutz- und Mobilitätskonzepten (Fuß, Rad, ÖV), in der Entwicklung von ökologischen Gemeinschaftsprojekten und ist Expertin für Nachhaltiges Leben. Als Beraterin unterstützt sie Organisationen dabei, mit dem eigenen Wirtschaften dem Gemeinwohl zu dienen und dabei Soziales, Ökologie und Ökonomie auf eine zukunftsfähige Weise zusammenzubringen.

Auli Eberle
Transformationsmanagerin
Auli Eberle ist freiberufliche Transformationsmanagerin und begleitet Kulturinstitutionen auf ihrem Weg zu nachhaltigem Organisationshandeln. Sie gibt Workshops und führt Prozesse zur Nachhaltigkeitsstrategie- und Leitbildentwicklung und zur Einführung von DNK / EMAS durch. Hierfür verbindet sie ihre Fachkompetenzen in strategischem Nachhaltigkeitsmanagement (Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde) mit ihren Prozesskompetenzen in systemischer Organisationsentwicklung (Finding Futures Berlin). Zuvor war sie am Nikolaisaal Potsdam als Nachhaltigkeitsmanagerin tätig.

Boris Braune
Kultur- und Stiftungsmanager, SIN-Berater
Boris Braune ist Kultur- und Stiftungsmanager mit langjähriger Verantwortung für diverse Klangkörper und Förderinstitutionen (u. a. GEMA-Stiftung 2018–2024). Parallel engagiert er sich für den künstlerischen Nachwuchs als Geschäftsführer des Landesverbands Jugend komponiert Bayern und Präsident der Jeunesses Musicales Bayern. Auf dem Weg in die Nachhaltigkeit begleitet er Ensembles sowie Kulturinstitutionen und koordiniert den Aufbau der Initiative KLIMAbrauchtWERTE im Wertebündnis Bayern.

Daniela Koß
Stiftung Niedersachsen
Daniela Koß ist bei der Stiftung Niedersachsen verantwortlich für den Förderbereich Theater, Tanz und Soziokultur. Sie berät Künstler:innen, konzipiert und betreut das Nachhaltigkeitsprogramm NOW!, das Festival Freier Theater Best OFF und das Förderprogramm zur Stärkung des Ländlichen Raums Vital Village. Sie hat federführend das Handbuch Soziokultur und die Onlineplattform www.soziokultur-change.de entwickelt.
