Worum gehts?
Energieeffizienz beginnt nicht mit der großen Sanierung, sondern mit dem genauen Hinschauen. Aber wo genau? Und wonach gilt es zu suchen?
Im Zentrum steht die systematische Spurensuche im laufenden Betrieb von Kultureinrichtungen. Durch gezielte Beobachtung, Erfahrung sowie einen geschärften Blick auf Abläufe und Betriebszustände im Gebäude lassen sich erste Hinweise auf Energieverluste identifizieren und in konkrete Ansatzpunkte für Messungen und Einsparmaßnahmen überführen.
In der offenen Sprechstunde widmen wir uns diesen Fragestellungen gemeinsam mit Julian Firges vom Staatstheater Kassel und erörtern, wie sich aus alltäglichen Beobachtungen praxisnahe Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ableiten lassen.
Referent:innen
Julian Firges ist der erste Energieeffizienz-Ingenieur an einem deutschen Theater und seit April 2024 am Staatstheater Kassel tätig. In dieser neu geschaffenen Pionierrolle analysiert er den Energieverbrauch des Hauses, identifiziert Einsparpotenziale und setzt konkrete Maßnahmen im laufenden Betrieb um.
Mit messbarem Erfolg: Bereits nach einem Jahr hat sich seine Stelle durch eingesparte Energiekosten amortisiert. Zudem konnten rund 100 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden und das ohne größere Investitionen. Seine Arbeit zeigt eindrücklich, welches Potenzial in einem gezielten, praxisnahen Energiemanagement auch für andere Kultureinrichtungen steckt.
Für wen?
Die Veranstaltung richtet sich an Techniker:innen sowie alle, die in Kultureinrichtungen Verantwortung für den Gebäudebetrieb tragen, von der Haustechnik über das Facility Management bis hin zu Betriebsleiter:innen.
Eckdaten
- Wann? Mittwoch, 29. April 2026 | 15:00 – 16:00 Uhr
- Wo? Online via Zoom
- Wie? Fachinput & Austausch
Anmeldung
Hier können Sie sich zur Online-Sprechstunde anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos.
