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CO₂-Kulturstandard – Vorstellung der Version 1.1

17.03.2026 | Online via Zoom

Ab sofort ste­hen die neue Ver­si­on 1.1. des CO₂-Kul­tur­stan­dards inklu­si­ve aktua­li­sier­ter Anlei­tung und CO2-Kul­tur­rech­ner 2026 online zur Ver­fü­gung. Beglei­tend dazu wur­de auch das Tool Zeit­rei­hen­ver­gleich ange­passt. Damit wur­de die Grund­la­ge zur Bilan­zie­rung von Treib­haus­ga­sen im Kul­tur­be­reich wei­ter­ent­wi­ckelt.

Am 17. März 2026 um 14.00 Uhr lädt das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst Baden-Würt­tem­berg (MWK) für ein Web­i­nar „CO2-Kul­tur­stan­dard – Vor­stel­lung der Ver­si­on 1.1.“ ein. Mit dem baden-würt­tem­ber­gi­schen Kul­tur­staats­se­kre­tär Arne Braun zusam­men mit Jacob Bila­bel, dem Lei­ter der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le, sowie Tes­sa Kaz­mei­er, Refe­ren­tin Green Cul­tu­re beim MWK und Georg Smol­ka, dem Ent­wick­ler des CO2-Kul­tur­rech­ners von Kli­mAk­tiv wird dort erst­ma­lig der bun­des­ein­heit­li­che CO2-Kul­tur­stan­dard und CO2-Kul­tur­rech­ner 2026 in der Ver­si­on 1.1 vor­ge­stellt.

2025 wur­de der Stan­dard in einem brei­ten Betei­li­gungs­ver­fah­ren unter Ein­bin­dung der Kul­tur­dach­ver­bän­de geprüft und aktua­li­siert. Der wei­ter­ent­wi­ckel­te Stan­dard in der Ver­si­on 1.1. wird von Bund, Län­dern und Kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den emp­foh­len. Der CO2-Kul­tur­rech­ner 2026 kann ab sofort zur Bilan­zie­rung des Jah­res 2025 genutzt wer­den. Alle Infor­ma­tio­nen und Down­load fin­den Sie auch auf der Wis­sens­sei­te der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le.

Ziel war es, den CO2-Kul­tur­stan­dard mit­hil­fe der Rück­mel­dun­gen der Kul­tur­ein­rich­tun­gen und unter Ein­be­zie­hung von Expert:innen bun­des­wei­ter Kul­tur­ver­bän­de sowie Orga­ni­sa­tio­nen und Ein­rich­tun­gen mit hoher Exper­ti­se im Nach­hal­tig­keits­be­reich bedarfs­ge­recht wei­ter­zu­ent­wi­ckeln.

Die Ver­si­on 1.1 erhöht vor allem die Detail­tie­fe der Daten­er­fas­sung, unter ande­rem in den Berei­chen Mobi­li­tät, Strom­ver­brauch und rele­van­te Stoff­strö­me, ohne die bestehen­de Struk­tur zu ver­än­dern. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Ände­run­gen sind Über den CO2ƒ‑Kulturstandard zu ent­neh­men. Die bewähr­te Glie­de­rung in Kli­ma­Bi­lanz­Kul­tur (KBK), Kli­ma­Bi­lanz­Kul­tur+ (KBK+) und Bey­ond Car­bon bleibt erhal­ten. Damit wird die Ver­gleich­bar­keit der Bilan­zen gesi­chert und zugleich eine genaue­re Ana­ly­se zen­tra­ler Emis­si­ons­quel­len ermög­licht. Der wei­ter­ent­wi­ckel­te Stan­dard ist kon­form zum Green­house Gas Pro­to­col Cor­po­ra­te Stan­dard und ori­en­tiert sich damit am welt­weit aner­kann­ten Rah­men für die Treib­haus­gas­bi­lan­zie­rung von Orga­ni­sa­tio­nen.

Der CO₂-Kul­tur­rech­ner setzt den Stan­dard in ein kos­ten­frei­es, nied­rig­schwel­li­ges Instru­ment um. Er befä­higt Kul­tur­ein­rich­tun­gen, eine Treib­haus­gas­bi­lanz zu erstel­len, ohne zuvor grund­le­gen­de metho­di­sche Fra­gen klä­ren oder eige­ne Emis­si­ons­fak­to­ren recher­chie­ren zu müs­sen. Ab 2026 wer­den im Rech­ner jähr­lich – soweit ver­füg­bar – Emis­si­ons­fak­to­ren des Umwelt­bun­des­am­tes ver­wen­det, wodurch eine hohe bun­des­wei­te Kon­sis­tenz und Ver­gleich­bar­keit wei­ter gestärkt wird. Die erho­be­nen Daten ver­blei­ben bei den nut­zen­den Ein­rich­tun­gen.

Webinar „CO2-Kulturstandard – Vorstellung der Version 1.1.

Am 17. März 2026 um 14.00 Uhr ver­an­stal­tet das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst Baden-Würt­tem­berg ein Web­i­nar mit dem Titel „CO₂-Kul­tur­stan­dard – Vor­stel­lung der Ver­si­on 1.1“. Die Online-Ver­an­stal­tung rich­tet sich an Vertreter:innen aus Kunst, Kul­tur und Ver­wal­tung, die sich über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen im Bereich des CO2-Kul­tur­stan­dards infor­mie­ren möch­ten.

Zum Auf­takt spre­chen der baden-würt­tem­ber­gi­sche Kul­tur­staats­se­kre­tär Arne Braun sowie Jacob Bila­bel, Lei­ter der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le und ord­nen die Bedeu­tung des bun­des­ein­heit­li­chen CO₂-Kul­tur­stan­dards für den Kul­tur­sek­tor ein.

Im Rah­men des Web­i­nars wird erst­ma­lig die Ände­run­gen beim wei­ter­ent­wi­ckel­ten CO₂-Kul­turstan­dard und der neue CO₂-Kul­tur­rech­ner 2026 prä­sen­tiert, der Kul­tur­ein­rich­tun­gen dabei unter­stüt­zen soll, ihre Treib­haus­gas­emis­sio­nen sys­te­ma­tisch zu erfas­sen und zu redu­zie­ren. Vor­ge­stellt wird das Instru­ment von Tes­sa Kaz­mei­er, der Refe­ren­tin Green Cul­tu­re beim Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst Baden-Würt­tem­berg. Zudem steht Georg Smol­ka, dem Ent­wick­ler des CO₂-Kul­tur­rech­ners bei Kli­mAk­tiv für Fra­gen und Aus­tausch bereit.

Für wen?

Für alle Kul­tur­schaf­fen­den, die in einer Kul­tur­ein­rich­tung tätig sind und die Kli­ma­bi­lan­zie­rung ver­ste­hen und anwen­den möch­ten. Dar­über hin­aus rich­tet sich die Ver­an­stal­tung an Men­schen aus Kunst und Kul­tur sowie Partner:innen und Inter­es­sier­te aus Poli­tik, Medi­en, Krea­tiv­bran­che, Wis­sen­schaft, Ver­wal­tung und Zivil­ge­sell­schaft.

Eckdaten

Wann: 14:00 Uhr am 17. März 2026 

Wo: online per Zoom

Programm

  • 14:00 – 14:05 | Begrü­ßung Kul­tur­staats­sek­t­re­tär Arne Braun
  • 14:05 – 14:20 | Bei­trag Jacob Syl­ves­ter Bila­bel, Lei­tung Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le
  • 14:20 – 14:30 | Vor­stel­lung über die Wei­ter­ent­wick­lung des CO2-Kul­tur­stan­dards von Tes­sa Kaz­mei­er, Refe­ren­tin Green Cul­tu­re beim MWK
  • 14:30 – 15:00 | Fra­gen und Aus­tausch zusam­men mit Georg Smol­ka, Ent­wick­ler des CO2-Kul­tur­rech­ners von Kli­mAk­tiv

Anmeldung

Mel­den Sie sich jetzt für das kos­ten­lo­se For­mat vom Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst Baden-Würt­tem­berg an.

Über den CO₂-Kulturstandard

“Der CO₂-Kul­tur­stan­dard ist ein gemein­sa­mes Vor­ha­ben von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen und wur­de im Okto­ber 2023 im Rah­men des 19. Kul­tur­po­li­ti­schen Spit­zen­ge­sprächs ein­ge­führt, um Kul­tur­ein­rich­tun­gen aller Spar­ten eine fach­lich fun­dier­te und bun­des­weit ein­heit­li­che Grund­la­ge für die CO₂-Bilan­zie­rung zu bie­ten. Der beglei­ten­de CO₂-Kul­tur­rech­ner ermög­licht zusam­men mit der Anlei­tung eine kos­ten­freie, nied­rig­schwel­li­ge Anwen­dung des Stan­dards in der Pra­xis.

Zusätz­lich wur­den von Baden-Würt­tem­berg wei­te­re Ana­ly­se- und Hilfs­tools wie der Zeit­rei­hen­ver­gleich und der soge­nann­te Distanz­Che­cker ent­wi­ckelt, der zum groß­flä­chi­gen Erfas­sen von Ent­fer­nun­gen dient. Der Stan­dard hilft zudem dabei, bun­des­ge­setz­li­che Vor­ga­ben, die bei­spiels­wei­se im Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ge­setz ver­an­kert sind, umzu­set­zen.

Die Ver­si­on 1.1 baut auf den bis­he­ri­gen Anwen­dungs­er­fah­run­gen auf und ent­wi­ckelt den Stan­dard gezielt wei­ter. Ziel ist es, die Bilan­zie­rung wei­ter zu prä­zi­sie­ren und gleich­zei­tig die bewähr­te Prak­ti­ka­bi­li­tät und Ver­gleich­bar­keit zu erhal­ten.” (Aus­zug aus der Pres­se­mit­tei­lung der Kul­tur­mi­nis­ter­kon­fe­renz)

Die Exper­tin­nen- und Exper­ten­grup­pe am 14. Mai 2025 setz­te sich aus fol­gen­den Orga­ni­sa­tio­nen und Mit­glie­dern zusam­men:

Deut­scher Muse­ums­bund e. V., Deut­scher Büh­nen­ver­ein e. V., Deut­scher Biblio­theks­ver­band e. V., Ver­band deut­scher Archi­va­rin­nen und Archi­va­re e. V., uni­so­no – Dt. Musik- und Orches­ter­ver­ei­ni­gung e. V., Bun­des­ver­band Sozio­kul­tur e. V., Deut­sche Thea­ter­tech­ni­sche Gesell­schaft e. V., Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le, Akti­ons­netz­werk Nach­hal­tig­keit in Kul­tur und Medi­en, Club­kul­tur Baden-Würt­tem­berg e. V., Muse­um für Kunst und Gewer­be, Staat­li­che Kunst­samm­lun­gen Dres­den, Staats­ga­le­rie Stutt­gart, Umwelt­bun­des­amt, Kul­tur­stif­tung des Bun­des, Kli­ma­schutz­stif­tung Baden-Würt­tem­berg, Kli­ma­schutz- und Ener­gie­agen­tur Baden-Würt­tem­berg GmbH, The Chan­gen­cy, GICON® Groß­mann Inge­nieur Con­sult GmbH Falk.

Der CO₂-Kul­tur­stan­dard mit Anlei­tung und CO₂-Kul­tur­rech­ner ste­hen auf den Sei­ten des Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst Baden-Würt­tem­berg und den Sei­ten der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz und in der Wis­sens­da­ten­bank der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le zum Down­load bereit.

„Wer Kli­ma­schutz wirk­sam vor­an­brin­gen will, muss zuerst wis­sen, wo Emis­sio­nen ent­ste­hen. Genau hier setzt der CO2-Kul­tur­rech­ner an: Er unter­stützt Kul­tur­ein­rich­tun­gen bun­des­weit dabei, ihren CO2-Aus­stoß sys­te­ma­tisch zu erfas­sen und zu ana­ly­sie­ren. Das ist die Grund­la­ge, um Emis­sio­nen zu sen­ken! Den Stan­dard und den Rech­ner haben wir gemein­sam mit vie­len Betei­lig­ten wei­ter­ent­wi­ckelt. Damit stär­ken wir die Rol­le der Kul­tur im Kli­ma­schutz.“

Petra Olschow­ski, Minis­te­rin für Wis­sen­schaft, For­schung und Kunst des Lan­des Baden-Würt­tem­berg
Foto: Jan Poten­te

Über die Erweiterung des Version 1.1. des CO₂-Kulturstandards

Mit der neu­en Ver­si­on wur­den meh­re­re Berei­che des CO₂-Kul­tur­rech­ners inhalt­lich erwei­tert und pra­xis­nah ergänzt:

Im Bereich Strom kann neben dem bis­he­ri­gen Markt­an­satz nun auch der Ver­trags­an­satz aus­ge­wie­sen wer­den. Dadurch ist eine dif­fe­ren­zier­te­re und trans­pa­ren­te­re Bilan­zie­rung des bezo­ge­nen Stroms mög­lich.

Auch im Bereich Mobi­li­tät gibt es wich­ti­ge Neue­run­gen:
Für PKW-Fahr­ten kann jetzt die Aus­las­tung der Fahr­zeu­ge ange­ge­ben sowie zwi­schen elek­tri­schem Antrieb und Ver­bren­nungs­mo­tor unter­schie­den wer­den. Bei Flug­rei­sen ist zusätz­lich eine Dif­fe­ren­zie­rung nach Sitz­klas­sen mög­lich. Dar­über hin­aus kön­nen nun auch Nicht-CO₂-Effek­te von Flü­gen berück­sich­tigt und aus­ge­wie­sen wer­den, um die Kli­ma­wir­kung rea­lis­ti­scher abzu­bil­den.

Ergänzt wur­den außer­dem Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten zu mobi­lem Arbei­ten sowie zu Über­nach­tun­gen in Pri­vat­woh­nun­gen, um auch die­se Berei­che ange­mes­sen in die Bilanz ein­zu­be­zie­hen.

Im Bereich der rele­van­ten Stoff­strö­me wur­de die Kate­go­rie Son­der- und Gefah­ren­ab­fäl­le neu auf­ge­nom­men. Damit wird die Abfall­bi­lan­zie­rung wei­ter ver­voll­stän­digt.

Für die Ermitt­lung der Anzahl der Mit­ar­bei­ten­den einer Ein­rich­tung ist der Jah­res­durch­schnitt zugrun­de zu legen. Maß­geb­lich ist also die durch­schnitt­li­che Zahl der Beschäf­tig­ten über das gesam­te Berichts­jahr hin­weg.

Ins­ge­samt sor­gen die Erwei­te­run­gen für eine genaue­re, dif­fe­ren­zier­te­re und pra­xis­nä­he­re Erfas­sung von Emis­sio­nen im Kul­tur­be­reich.

  • Mög­lich­keit zur Anga­be der Aus­las­tung bei PKWs; The­men­be­rei­che: Geschäfts­rei­sen, Pen­deln der Mit­ar­bei­ten­den, Exter­ne, Anrei­se Besu­chen­de
  • Mög­lich­keit der Dif­fe­ren­zie­rung von PKW in „PKW (elek­trisch)“ und „PKW (Ver­bren­nungs­mo­tor)“; The­men­be­rei­che: Geschäfts­rei­sen, Pen­deln der Mit­ar­bei­ten­den, Exter­ne, Anrei­se Besu­chen­de
  • Mög­lich­keit der Dif­fe­ren­zie­rung in Sitz­klas­sen bei Flug­rei­sen; The­men­be­rei­che: Geschäfts­rei­sen, Exter­ne, Anrei­se Besu­chen­de
  • Mög­lich­keit zur Erfas­sung der Emis­sio­nen durch „mobi­les Arbei­ten“; The­men­be­reich: Pen­deln der Mit­ar­bei­ten­den
  • Mög­lich­keit zur Erfas­sung der Emis­sio­nen durch Über­nach­tun­gen in Pri­vat­woh­nun­gen; The­men­be­rei­che: Geschäfts­rei­sen, Exter­ne
  • Sepa­ra­te Aus­wei­sung der Nicht-CO2-Effek­te durch Flug­rei­sen; Ergeb­nis – Aus­wei­sung nach Sco­pes
  • Aus­wei­sung der Ergeb­nis­se nach Netz­an­satz (loca­ti­on-based) und Ver­trags­an­satz (mar­ket-based); The­men­be­reich: Strom
  • Mög­lich­keit zur Erfas­sung der Emis­sio­nen durch Son­der- und Gefah­ren­ab­fäl­le; The­men­be­reich: Rele­van­te Stoff­strö­me
  • Zur Ermitt­lung der Anzahl der Mit­ar­bei­ten­den der Ein­rich­tung ist die Anzahl der Mit­ar­bei­ten­den im Jah­res­durch­schnitt her­an­zu­zie­hen; Ergeb­nis – Kenn­zahl „Treib­haus­gas­emis­sio­nen je Mit­ar­bei­ten­den“

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