Was kommt, was geht und was bleibt im Kreislauf?
Kurzbeschreibung
Leipzig und Dresden im Schulterschluss: in der Session werden nicht nur Projekte, sondern auch Ergebnisse einer gemeinsamen Umfrage zum Status Quo von Kreislaufwirtschaft in Kulturbetrieben präsentiert, um mit den Teilnehmer/-innen vor Ort konkrete Schritte für ihre Einrichtungen zu erarbeiten.
Beschreibung
Der zentrale Gedanke von Kreislaufwirtschaft besteht darin, Ressourcen effizient zu verwenden, Abfälle zu vermeiden und Umweltbelastungen durch neue Rohstoffe zu reduzieren. Damit verknüpft Kreislaufwirtschaft ökonomische und ökologische Chancen.
Auch für die Leipziger und Dresdner Kulturbetriebe spielt Kreislaufwirtschaft eine zentrale Rolle. Die Kulturbetriebe nutzen für Produktionen vielfältige Materialien zur Erstellung von Bühnenbildern, Kostümen und Requisiten. Aber auch Ausstellungsequipment und Versatzstücke sowie Kataloge, Plakate, Programmhefte und Flyer gehören zum alltäglichen Gebrauch.
Die Materialien werden entweder in Lagerhallen aufbewahrt, in den Werkstätten für eine weitere Nutzung aufbereitet oder aber an Materialinitiativen vor Ort vermittelt.
Gleichzeitig stellen sich in der Weitergabe von Materialien zahlreiche Herausforderungen. Hierfür haben beide Kommunen – einzeln und im Schulterschluss – in den vergangenen Jahren Projekte initiiert und begleitet, um eine nachhaltige Materialweitergabe zu fördern. Darüber hinaus wurde zu Beginn des Jahres eine Umfrage in beiden Kommunen versendet, die den aktuellen Status Quo sowie einrichtungsspezifische und ‑übergreifende Bedarfe ermittelt.
Der Programmpunkt wird die Projekte in den Kommunen und vor allem die Ergebnisse der gemeinsamen Umfrage erstmalig präsentieren, um daran anschließend mit den Teilnehmer/-innen konkrete Arbeitsschritte für ihre eigenen Einrichtungen definieren.
Vortrag
Andrea Hensel
Referentin für Nachhaltigkeit und Transformation in der Kultur
Sophia Kontos
Netzwerke, Drittmittel und Projekte
Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden
