SAPA: Das Selbstanalyse-Tool für die darstellenden Künste
Kurzbeschreibung
Gemeinsam beleuchten und diskutieren wir die Rolle von Kunst und Design in der Transformation. Nach wissenschaftlicher Einordnung zeigen wir das Potenzial der Kunst als Impulsgeber für nachhaltige Entwicklung auf und machen erfahrbar, wie Sie mit dem SAPA-Tool vom Wissen ins Tun kommen.
Beschreibung
Technologische Innovationen und rein wissenschaftliche Ansätze reichen nicht aus, um der Klimakrise zu begegnen. Welches Potenzial steckt in Kunst, Kultur und Design, um einen tiefgreifenden kulturellen Wandel und neue Narrative der Nachhaltigkeit zu gestalten?
Nach einer fundierten wissenschaftlichen Einordnung der aktuellen globalen Herausforderungen und deren Bedeutung für den gesellschaftlichen Wandel sprechen wir über das Potenzial von Kunst und Kultur für die nachhaltige Entwicklung anhand aktueller Forschungsprojekte und guter Beispiele.
Um vom Wissen ins Handeln zu kommen, stellen wir das EU ko-finanzierte Projekt Greenstage und das daraus entstandene Selbstanalyse-Tool SAPA (Sustainability Assessment for the Performing Arts) vor. Dieses wurde vom Wuppertal Institut ko-kreativ mit europäischen Praxispartner*innen entwickelt und ermöglicht eine ganzheitliche Selbstanalyse für Organisationen der darstellenden Künste. Dabei werden vier zentrale Dimensionen betrachtet: Ökonomie, Ökologie, Soziale Verantwortung sowie Kultur, Kommunikation und Community.
Passend zu den Leitfragen Was bleibt? Was kommt? Was geht? des Green Culture Festivals unterstützt der 6‑phasige SAPA-Prozess Organisationen dabei, Stärken zu erhalten, Verbesserungspotenziale zu erkennen und strukturell anzugehen und sich von starren Top-Down-Strukturen zu verabschieden. Abschließend laden wir dazu ein, eigene Praxiserfahrungen einzubringen und gemeinsam den Transfer von Theorie in Praxis zu reflektieren
Vortrag
Dr. Carolin Baedeker
Stellv. Abteilungsleiterin und Co-Leiterin des Forschungsbereichs Innovationslabore, Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren

