Making Impact Matter: Wirkungen erfassen jenseits des Fußabdrucks
Kurzbeschreibung
Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eng mit der (Stadt-)Gesellschaft verflochten und nutzt dieses Wissen um lokale Transformationen mit eigener Kreativität anzuregen. Doch wie lassen sich Transformationswirkungen jenseits betriebsökologischer Parameter erkennen, beschreiben und nachvollziehen?
Beschreibung
Der Klimawandel erzwingt tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Innovation kann daher nicht nur betriebsökologisch gedacht, sondern muss über deren Systemgrenzen hinweg in den Blick genommen werden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft arbeitet meist eng mit lokalen Akteur*innen zusammen. Ihre Verflechtungen mit der (Stadt-)Gesellschaft gewähren ihnen Einblicke in lokale Bedürfnisse und Dynamiken. Dieses Wissen können sie, zusammen mit ihrer ästhetischen Kreativität, für Transformationen in ihrer lokalen Einflusssphäre nutzen.
Doch wie können wir das, was diese Einrichtungen bewirken und verändern, jenseits betriebsökologischer Parameter erkennen, beschreiben und nachvollziehen? Haben ihre Aktivitäten die gewünschte gesellschaftliche, organisationell-transformatorische oder ökologische Wirkung?
Die in diesem Workshop diskutierten Ansätze zur Wirkungsforschung basieren auf fünf prototypischen Organisationsmodellen kultureller Öko-Sozialunternehmen in Ungarn, Spanien, Portugal, Frankreich und Deutschland die im Rahmen der EU-Innovation Action EMCCINNO getestet werden.
Aufbauend auf den konzeptionellen Grundlagen der Donut-Ökonomie sowie der Forschung zu sozialem Unternehmertum stellen wir einen anpassungsfähigen Analyserahmen vor, der „grüne” und „gerechte” Transformationsprozesse miteinander verbindet, damit gesellschaftlich und organisationelle Resilienz stärkt und qualitative Indikatoren vorschlägt, um Wirkungen jenseits von KPIs sichtbar und relevant zu machen.
Workshop
Rebecca Froese
Projektleitung; wissenschaftliche Mitarbeiterin
