Im Selbstversuch: Sich auf das Loslassen einlassen

Kurzbeschreibung

Der Workshop lädt die Teilnehmenden dazu ein, eigene Selbstexperimente zu entwerfen, in denen sie das Potenzial des „Loslassens“ erkunden. Die angeleitete Entwicklung bietet sowohl Inspiration als auch Rückhalt und eröffnet einen Raum, in dem Loslassen in konkrete Veränderung überführt werden kann.

Beschreibung

Ange­sichts zuneh­men­der gesell­schaft­li­cher Ver­lust­er­fah­run­gen setzt sich die For­schungs­grup­pe des Karls­ru­her Trans­for­ma­ti­ons­zen­trums (KAT) seit 2024 inten­siv und im Selbst­ver­such mit Prak­ti­ken des Ent­schleu­ni­gens, Los­las­sens und der Exno­va­ti­on aus­ein­an­der. Dabei hat das KAT die Metho­de der Selbst­ex­pe­ri­men­te als wirk­sa­mes Instru­ment ent­wi­ckelt, um Alter­na­ti­ven zum Sta­tus quo im eige­nen Leben auf­zu­spü­ren, zu erpro­ben und nach­hal­tig zu ver­an­kern. Der Work­shop lädt die Teil­neh­men­den dazu ein, eige­ne Selbst­ex­pe­ri­men­te zu ent­wer­fen, in denen sie das Poten­zi­al des „Los­las­sens“ für sich selbst erkun­den. Sie loten aus, was been­det wer­den soll­te, und ent­de­cken zugleich, was bewahrt wer­den kann. Durch prak­ti­sche Erkun­dung und gemein­sa­me Refle­xi­on gewin­nen die Teil­neh­men­den so neue Ein­sich­ten dar­über, wie das Los­las­sen bestimm­ter Prak­ti­ken neue Mög­lich­keits­räu­me eröff­net. Zugleich regt der Work­shop dazu an, dar­über nach­zu­den­ken, was auch auf gesell­schaft­li­cher Ebe­ne hin­ter sich gelas­sen wer­den müss­te, um einen ech­ten sys­te­mi­schen Wan­del zu ermög­li­chen.