Die Kunst des Endens – Kultur, Trauer & gesellschaftlicher Wandel

Kurzbeschreibung

"Ohne Ende kein Anfang. Ohne Abschied kein Weitergehen. Was brauchen Individuen und Gesellschaften, um loslassen zu können? Welche Rolle spielt Kultur dabei?"

Beschreibung

Abschied ist kei­ne pri­va­te Aus­nah­me­er­fah­rung, son­dern eine zen­tra­le Fähig­keit – für jeden Ein­zel­nen und für Gesell­schaf­ten ins­ge­samt. Trotz­dem fehlt oft genau das, was es dafür braucht: gemein­sa­me For­men, Spra­che und Räu­me, um mit Ver­lust, Ver­än­de­rung und Über­gän­gen umzu­ge­hen.

Das Podi­ums­ge­spräch stellt die Fra­ge, war­um uns das Ver­ab­schie­den so schwer­fällt – und wel­che Rol­le Kul­tur dabei spielt. Kann sie Halt geben, Ori­en­tie­rung schaf­fen, Über­gän­ge sicht­bar machen? Oder ist sie selbst Teil des Pro­blems, weil vie­le Ritua­le und öffent­li­che For­men ver­lo­ren gegan­gen sind oder nicht mehr tra­gen?

Aus­ge­hend von kon­kre­ten Erfah­run­gen aus der Arbeit mit Ster­ben­den und Trau­ern­den tref­fen hier unter­schied­li­che Per­spek­ti­ven auf­ein­an­der: prak­ti­sche, kul­tu­rel­le und gesell­schaft­li­che. Im Aus­tausch wird sicht­bar, was Men­schen tat­säch­lich brau­chen, um los­las­sen zu kön­nen – und wel­che Struk­tu­ren heu­te oft feh­len.

Im Zen­trum steht die Fra­ge, wie Kul­tur wie­der zu einem Ort wer­den kann, der Abschie­de ermög­licht, statt sie zu ver­drän­gen.

Transformation
Panel
10.Jun 2026
15:15pm - 16:15pm
Kleiner Saal