Am 28. JanuÂar 2026 fand unseÂre offeÂne SprechÂstunÂde zum Tool LeaÂving HandÂprints statt. GemeinÂsam mit 35 TeilÂnehÂmenÂden aus dem FesÂtiÂval- und VerÂanÂstalÂtungsÂbeÂreich sowie verÂwandÂten KulÂturÂbeÂreiÂchen kamen wir online ins Gespräch.
Nach einer EinÂfühÂrung in das KonÂzept von LeaÂving HandÂprints, mit dem Ziel, soziaÂle NachÂhalÂtigÂkeit im VerÂanÂstalÂtungsÂbeÂreich messÂbar und sichtÂbar zu machen, stand vor allem der offeÂne AusÂtausch im MitÂtelÂpunkt. VieÂle FraÂgen bezoÂgen sich auf die prakÂtiÂsche AnwenÂdung des Tools. DisÂkuÂtiert wurÂde unter andeÂrem, inwieÂfern LeaÂving HandÂprints auch für OrgaÂniÂsaÂtioÂnen außerÂhalb des FesÂtiÂvalÂbeÂreichs nutzÂbar ist. DeutÂlich wurÂde dabei, dass eine ÜberÂtragÂbarÂkeit auf weiÂteÂre kulÂtuÂrelÂle KonÂtexÂte langÂfrisÂtig mitÂgeÂdacht wird.
Ein weiÂteÂres zenÂtraÂles TheÂma war der EinÂsatz bei GroßÂverÂanÂstalÂtunÂgen. Hier stellÂte sich die FraÂge, ob das Tool eher in einÂzelÂnen TeilÂbeÂreiÂchen angeÂwenÂdet oder als querÂschnittÂliÂches InstruÂment in die gesamÂte OrgaÂniÂsaÂtiÂon inteÂgriert werÂden sollÂte. Die DisÂkusÂsiÂon zeigÂte, dass beiÂde AnsätÂze sinnÂvoll sein könÂnen, abhänÂgig von StrukÂtur, ResÂsourÂcen und ZielÂsetÂzung der jeweiÂliÂgen OrgaÂniÂsaÂtiÂon.
Auch die QuanÂtiÂfiÂzieÂrung soziaÂler NachÂhalÂtigÂkeit wurÂde intenÂsiv besproÂchen. Anhand der in der PräÂsenÂtaÂtiÂon vorÂgeÂstellÂten ZieÂle und des maßÂnahÂmenÂoriÂenÂtierÂten AnsatÂzes wurÂde deutÂlich, dass LeaÂving HandÂprints soziaÂle WirÂkung nicht absÂtrakt, sonÂdern über konÂkreÂte MaßÂnahÂmen, TheÂmenÂfelÂder und FortÂschritÂte erfassÂbar macht. GrundÂlaÂge dafür bilÂden unter andeÂrem die 17 NachÂhalÂtigÂkeitsÂzieÂle und eine klaÂre SysÂtemÂgrenÂze, die OriÂenÂtieÂrung bieÂtet.
AbschlieÂßend wurÂde auf die komÂmenÂden LeaÂving HandÂprints RoundÂtaÂbles hinÂgeÂwieÂsen, die eine verÂtieÂfenÂde AusÂeinÂanÂderÂsetÂzung mit einÂzelÂnen TheÂmenÂfelÂdern wie DiverÂsiÂtät und AntiÂdisÂkriÂmiÂnieÂrung (25.02.26 19:00) sowie BarÂrieÂreÂfreiÂheit und InkluÂsiÂon (17.03.26 19:00) ermögÂliÂchen.
Wir bedanÂken uns herzÂlich für den offeÂnen AusÂtausch, die praÂxisÂnaÂhen FraÂgen und die wertÂvolÂlen ImpulÂse.
Referent:innen
Thea (sie/ihr) ist KulÂtur- und NachÂhalÂtigÂkeitsÂmaÂnaÂgeÂrin mit ErfahÂrung in klasÂsiÂschen sowie Pop-InstiÂtuÂtioÂnen. Als Teil der im Jahr 2020 gegrünÂdeÂten AgenÂtur fast forÂward clasÂsiÂcal verÂmitÂtelt und orgaÂniÂsiert sie proÂgresÂsiÂve KlasÂsikÂproÂjekÂte und Künstler*innen. ZusätzÂlich ist sie beim KulÂturÂflut SkanÂdaløs e.V. für den Bereich Artist Care zustänÂdig und beschäfÂtigt sich im RahÂmen der im VerÂein angeÂsieÂdelÂten ProÂjektÂgrupÂpe „LeaÂving HandÂprints“ mit der soziaÂlen NachÂhalÂtigÂkeit und WirkÂsamÂkeit von FesÂtiÂvals.

Sasha (dey/deren) ist Künstler:in und Kulturmanager:in. Neben MusikÂproÂdukÂtiÂon, BühÂnen- und DJ*-Auftritten setzt sich Sasha als VorÂstandsÂmitÂglied des Tanz- und KulÂturÂkolÂlekÂtivs EcstaÂtic Cuties e.V. (FesÂtiÂvals wie das „JuiÂcy Lab“ in BerÂlin) für queÂeÂre und gerechÂteÂre Kunst und KulÂtur im deutschÂspraÂchiÂgen Raum ein. Mit der ProÂjektÂgrupÂpe „LeaÂving HandÂprints“ forscht Sasha an funÂdierÂten MaßÂnahÂmen zur SteiÂgeÂrung der soziaÂlen NachÂhalÂtigÂkeit von (Musik-) FesÂtiÂvals.

