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GCA mit Workshop “Zirkuläre Zukunft” bei der 3. Multi-Stakeholder-Konferenz der Zero-Waste-Agentur Berlin

11. November 2025

Am 6. Novem­ber 2025 waren wir mit unse­ren Kol­le­gin­nen Fran­zis­ka Rie­ger und Lisa-Sophie Kin­ne mit unse­rem Work­shop „Zir­ku­lä­re Zukunft“ Teil der 3. Mul­ti-Stake­hol­der-Kon­fe­renz der Zero-Was­te-Agen­tur in Ber­lin.

„Kreis­läu­fe ent­ste­hen nicht von allein – sie brau­chen Men­schen, die sie in Bewe­gung set­zen.“

Unter die­sem Mot­to kamen Teil­neh­men­de aus den Berei­chen Kreis­lauf­wirt­schaft, Ver­wal­tung und Kul­tur zusam­men, um über sinn­vol­le und geleb­te Mate­ri­al­wie­der­ver­wen­dung sowie bran­chen­über­grei­fen­de Koope­ra­tio­nen zu dis­ku­tie­ren.

Mit unse­rem Work­shop „Zir­ku­lä­re Zukunft – Ein Pra­xis­work­shop zur geleb­ten Mate­ri­al­wie­der­ver­wen­dung und bran­chen­über­grei­fen­den Koope­ra­ti­on am Bei­spiel der Kul­tur­bran­che“ waren wir im Zen­trum die­ser leb­haf­ten Dis­kus­si­on und sind dank­bar für das gro­ße Inter­es­se und die akti­ve Betei­li­gung.

Mit rund 15 Teil­neh­men­den wur­de in Grup­pen­ar­bei­ten inten­siv über R‑Strategien, Haf­tungs­fra­gen und Finan­zie­rungs­mo­del­le gespro­chen. Dabei wur­de deut­lich, wie groß das Inter­es­se an kon­kre­ten Umset­zungs­stra­te­gien ist und wie wich­tig es ist, Ver­ant­wor­tung, Haf­tung und Finan­zie­rung in Kreis­lauf­pro­zes­sen gemein­sam zu den­ken.

Beson­ders inten­siv dis­ku­tiert wur­de die Fra­ge, wie R‑Strategien, die eine Wei­ter­ga­be oder Wie­der­ver­wen­dung von Mate­ria­li­en erfor­dern, recht­lich und orga­ni­sa­to­risch abge­si­chert wer­den kön­nen. Eben­so kam immer wie­der das The­ma Haf­tungs­fra­gen und Finan­zie­rungs­mo­del­le auf: Wer trägt Ver­ant­wor­tung, wenn Mate­ria­li­en in neue Kon­tex­te über­ge­hen, und wel­che Struk­tu­ren braucht es, um dies dau­er­haft zu ermög­li­chen?

Auch das The­ma kreis­lauf­fä­hi­ges Design wur­de zen­tral dis­ku­tiert. Pro­duk­te und Büh­nen­bil­der müss­ten dem­nach von Anfang an so gedacht wer­den, dass sie nach mehr­fa­cher Nut­zung sach­ge­recht recy­celn wer­den kön­nen. Zugleich gilt es Schnitt­stel­len zu schaf­fen, über die Wie­der­ver­wen­dung und Recy­cling tat­säch­lich mög­lich wer­den.

„Es braucht Schnitt­stel­len, über die Kreis­läu­fe geschlos­sen wer­den kön­nen – Instan­zen, Platt­for­men oder Orga­ni­sa­tio­nen, die zwi­schen Kul­tur­ein­rich­tun­gen und Zivil­ge­sell­schaft für kon­kre­te Reu­se-Fäl­le ver­mit­teln.“

Unser Fazit: Zir­ku­lä­res Han­deln braucht Netz­wer­ke. Kreis­läu­fe in der Kul­tur kön­nen nur funk­tio­nie­ren, wenn ver­schie­de­ne Akteur:innen enger zusam­men­ar­bei­ten und Struk­tu­ren geschaf­fen wer­den, die den Aus­tausch erleich­tern.

Im Abschluss­pa­nel der Kon­fe­renz wur­de schließ­lich der Wunsch und Auf­ruf zu einem Zero-Was­te-Bünd­nis für Ber­lin geäu­ßert.

Die­sem Gedan­ken schlie­ßen wir uns nur zu gern an!

Kreis­lauf­den­ken darf kein Spe­zi­al­the­ma ein­zel­ner Akteur:innen blei­ben, son­dern soll­te als kol­lek­ti­ve Auf­ga­be ver­stan­den wer­den. Eine Auf­ga­be, die alle betrifft und ver­bin­det. Nur so kann aus ein­zel­nen Pro­jek­ten eine Bewe­gung wer­den, die dau­er­haft trägt.

Haben wir Ihr Inter­es­se am The­ma geweckt? In unse­rer Wis­sens­da­ten­bank fin­det man einen umfas­sen­den Kata­log an Hilfs­mit­teln und Publi­ka­tio­nen zum The­ma Kreis­lauf­wirt­schaft:

Schaut doch ger­ne mal rein was die Zero Was­te Agen­tur zu ihrer Kon­fe­renz schreibt und besucht ihre Web­sei­te.

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