
Europas größtes Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativgesellschaft
09. und 10. Juni 2026 | Tollhaus Karlsruhe
Die dritte Ausgabe von Europas größtem Fachevent für Zukunftsfähigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativwirtschaft fällt in eine Zeit, in der sich die Fragen nach Zukunftsfähigkeit, Resilienz und gesellschaftlichem Zusammenhalt dringlicher stellen denn je.
Polykrisen, Klimawandel, geopolitische Verwerfungen: All das bildet den Hintergrund, vor dem auch Kulturinstitutionen und Kulturpolitik neue Rollen finden müssen.
Deshalb lautet das Leitthema des Green Culture Festivals 2026:
Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?
Kultur zwischen Innovation, Resilienz und Exnovation
Einblicke ins Programm
Exnovation und Resilienz
Ist das noch zukunftsfähig oder kann das weg?
Exnovation und Resilienz sind oft schmerzhafte Themen, denen wir – nicht zuletzt aus aktuellem Anlass – auf dem Festival viel Raum geben.
Im Panel „Die Kunst des Endens – Kultur, Trauer & gesellschaftlicher Wandel“ sprechen u.a. der Bestatter, Podcaster und Bestseller-Autor Eric Wrede und der Regisseur Michael Schwarz („Der Tod ist ein Arschloch“) über Exnovation als Loslassen alter Narrative und Trauer als Transformationsprozess.



Annika Fricke vom Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel am Karlsruher Institut für Technologie fragt, wie man sich am besten auf das Loslassen einlässt.
Die Künstlerin Sidika Kordes lädt dazu ein, Visualisierungen als wirkungsvolles Mittel der Transformationsbewältigung zu nutzen, und die Karlsruhe Marketing und Event GmbH richtet einen Workshop zur resilienten Veranstaltung der Zukunft aus.
Und natürlich haben auch die Absolvent:innen der IHK-zertifizierten Weiterbildung “Transformationsmanager:in Nachaltige Kultur” Gelegenheit, sich ausführlich zu diesen und weiteren Themen auszutauschen, z.B. beim Transformery-Stammtisch und in einem Workshop von kultur-klima.
Politik & Internationales
Die Klimakrise ist eine globale Krise. Deshalb schauen wir bei diesem Festival einmal mehr über den Tellerrand, sprich über die deutschen Grenzen hinaus.
Lutz Möller und Friederike Kamm von der Deutschen UNESCO-Kommission erörtern gemeinsam mit Teilnehmenden die Frage nach der Rolle der Kultur in der zukünftigen UN-Nachhaltigkeitsagenda und geben einen Überblick über den aktuellen Stand bei der Umsetzung der Sustainable Development Goals.


Kirsten Müller von der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein erklärt, welche Impulse Kultur und Kreativwirtschaft für kommunale Kreislaufwirtschaftsprojekte geben können, und stellt in diesem Zusammenhang das Projekt Creative Circular Cities vor, an dem mehrere Städte in Osteuropa und Skandinavien beteiligt waren.
Barbara Neundlinger (Österreichische Bundestheater Holding / Burgtheater Wien) stellt das Netzwerk NÖTIG – Nachhaltige Österreichische Theater- und Opernschaffende in Gemeinschaft vor.
Laura Giudici und Stefanie Günther Pizarro von Vert le Futur – Allianz nachhaltige Kultur geben Einblicke in Nachhaltigkeitsinitiativen und ‑projekte in der Schweiz, und ein Panel beleuchtet die Situation in Ost- und Mitteleuropa.
Ein weiteres Panel, u. a. mit Małgorzata Ławrowska-von Thadden (OBMIN) richtet den Blick auf die Entwicklungen in der Ukraine und die Frage, welche Rolle Kultur für die Resilienz von Gesellschaften in akuten Krisen wie etwa Kriegen spielen kann.
Außerdem werden Studierende der Central European University in Wien ihre nachhaltigkeitsbezogenen Projekte auf unserem Sonnendeck vorstellen.
Klimafolgenanpassung und Readiness
Der Klimawandel wartet nicht, bis wir endlich so weit sind.
Deshalb spielt die Anpassung an bereits spürbare und kommende Folgen auf dem Festival eine zentrale Rolle.
Dr. Sebastian Brünger von der Kulturstiftung des Bundes und Vera Engelmann vom Zentrum Klimaanpassung / adelphi consult beleuchten Schnittstellen und Synergien zwischen Kultur und kommunaler Klimaanpassung.


Shahab Sangestan von der Landesstelle für Museen Baden-Württemberg, Vera Engelmann und Julia Bartsch (adelphi Consult GmbH) sowie Sebastian Krück (Fraunhofer Institut für Bauphysik IPB) stellen gemeinsam mit den drei Museen Freilichtmuseum Vogtsbauernhof, Deutsches Bauernkriegsmuseum und Zeppelin Museum das Pilotprojekt “Fit für die Zukunft! Klimafolgenanpassung in Museen” vor.
Auf dem Panel zum Thema „Readiness“ wird der Bogen noch weiter gespannt: Die Autorin Mirna Funk, der Reserveoffizier und Kommunikationsexperten Christian Gummig (Deutschland macht Alarm), Shahab Sangestan (Landesstelle für Museen Baden-Württemberg) und Moderator Tobias Rapp (DER SPIEGEL) sprechen darüber, wie sich Kulturinstitutionen in Zeiten der Polykrise auf das Schlimmste vorbereiten können.
Kreislaufwirtschaft
Circularity ist das Gebot der Stunde. Beweis: die Vielzahl der Beiträge auf dem #gcf26.
Unter anderem mit dabei: Anna Haas vom Netzwerk Nachhaltige Kultur Karlsruhe, das mit bereits 12 Institutionen und weiteren potenziellen Akteur:innen ein regionales Projekt zu Materialkreisläufen initiiert.
Peter Scheinkönig von der Staatsgalerie Stuttgart wird über Best Practices sprechen, Andrea Hensel (Dezernat Kultur der Stadt Leipzig) und Sophia Kontos (Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden) stellen etablierte Materialkreisläufe in Leipzig und Dresden vor.
Zudem gibt es einen großen Workshop zum Thema “Kreislaufwirtschaft United” mit Lucca Alina Meinke (NRW KULTURsekretariat), Karen Meyer (Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss), Caroline Markiewicz (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg), Hannah Koritko (MuseumLoop), Aurelia Weritz (Staatliche Kunstsammlungen Dresden) u. a.

Energieeffizienz
Alles andere als ein Wohlfühlthema und heute so aktuell wie nie zuvor.
Wie Theater und Soziokultur damit umgehen, zeigen Daniel Geiger vom TOLLHAUS Karlsruhe und Christian Corth vom Kultur- und Freizeitzentrum Marburg.

Deutschlands erster und bisher einziger Theaterenergieeffizienz-ingenieur Julian Firges vom Staatstheater Kassel teilt seine Erfahrungen und gibt Einblicke in Chancen und Möglichkeiten für Theater und andere Kulturinstitutionen, mit den stark gestiegenen Energiekosten umzugehen.
Kulturverwaltung
Kann eine Kulturverwaltung nachhaltig, divers und lernfähig werden?
Alissa Krusch sagt ja und gibt in einem interaktiven Workshop Einblicke in den umfassenden Transformationsprozess des Kulturforums Witten.
Weitere Beiträge zur Rolle der Verwaltung in der ökologischen Transformation und Innovation kommen von Lina-Marie Huber aus Bremen, Andrea Hensel vom Referat Strategische Kulturpolitik der Stadt Leipzig sowie Sophia Kontos vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Landeshauptstadt Dresden.
Weiterhin werde Martin Klingst, Geschäftsführer der Initiative für einen handlungsfähigen Staat an der Hertie School in Berlin, und weitere Gäste darüber diskutieren, wie Kommunen handlungsfähiger werden können.
Medien & Nachhaltigkeitskommunikation
Ist Nachhaltigkeit als Medienthema durch? Mitnichten.


Das zeigen Carina Frey und Rainer Kurlemann vom Journalistenkollektiv RiffReporter mit ihrem Bürgerdialog-Format „Unterhausdebatte“, das sie bereits vielfach in ganz Deutschland durchgeführt haben. Ihre Erfahrung zeigt: Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen die Menschen noch immer. Umso wichtiger ist es, in die Gesellschaft hineinzuhorchen und Positionen sowie Meinungen reflektiert und differenziert medial zu spiegeln.
Auch Katja Morgenthaler vom atmo Magazin und Mara Gerstner von Schrödinger & Katze widmen sich der Frage, wie Nachhaltigkeitsthemen heute in den Medien – aber auch innerhalb des eigenen Wirkungsrahmens von Kulturinstitutionen – wirksam kommuniziert werden können.
Weitere Themen
Daneben wird es auch auf diesem Festival wieder Beiträge zum Handabdruck der Kultur geben, also der Frage, wie Kultur über die Reduktion des eigenen Fußabdrucks hinaus in die Gesellschaft hineinwirken kann, um Transformation zu ermöglichen und voranzubringen.
Andere Beiträge werden sich weiteren Kernthemen der ökologischen Transformation im Kulturbereich, wie etwa Publikumsmobilität, Klimabilanzierung- und Zertifizierung sowie dem Komplex Kultur & Natur widmen. Die Frage, welche Rolle Nachhaltigkeitsthemen in der Hochschulbildung für Kunst und Kulturberufe spielen, wird von Michaela Schorpp von der Hochschule für Musik Karlsruhe diskutiert.
Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm wird auch in diesem Jahr wieder von der Moderatorin und Transformationsmanagerin Mona Rieken moderiert.
Hier werden die Transformationspsychologin Dr. Irina Nalis, Vertreter:innen der Landespolitik in Baden-Württemberg und natürlich Jacob Bilabel, Leiter der Green Culture Anlaufstelle, inhaltliche Impulse setzen.
Das sind nur einige Einblicke und ausgewählte Schlaglichter des aus über 60 Beiträgen von etwa 100 Beitragenden bestehenden Festivalprogramms. Eine vorläufige Liste der auf dem Festival vertretenen Institutionen und Organisationen finden Sie unten.
Gerade in herausfordernden Zeiten will das Festival Raum für eine kritische Bestandsaufnahme schaffen: Was hat sich in den vergangenen Jahren entwickelt, was braucht es jetzt, und wie bleibt Kultur auch in Zukunft handlungsfähig?
Ablauf
09. Juni
- Einlass: ab 11:00 Uhr
- Eröffnung des Festivals: 13:00 Uhr
- Ende Programm: 20:30 Uhr
10. Juni
- Einlass: ab 9:30 Uhr
- Start Programm: 10:30 Uhr
- Ende Programm: 17:00 Uhr
Organisationen auf dem #GCF26

TOLLHAUS Karlsruhe

Seit 1992 Ist das TOLLHAUS Karlsruhe auf dem Gelände des Alten Schlachthofs in der Oststadt zuhause und gestaltet ein vielfältiges Programm aus Musik, Theater, Tanz, Kabarett und vielem mehr. Das Tollhaus versteht sich als aktiver Teil der Stadtgesellschaft und als Plattform für freie, unabhängige Künste. Als Ansprechpartner und Ermöglicher schaffen sie Raum für neue Ideen, fördern Entwicklung und vernetzen Kulturformate im lokalen wie internationalen Kontext.
TOLLHAUS Karlsruhe, Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe
FAQ Festival 2026
Das Green Culture Festival ist das zentrale Event der Green Culture Anlaufstelle. Als Plattform für ökologische Nachhaltigkeit in Kunst, Kultur, Medien und Kreativwirtschaft bringt es Praxis, Forschung und Politik zusammen. Ziel ist es, Impulse auszutauschen und konkrete Handlungsoptionen für eine zukunftsfähige Kultur zu entwickeln.
Veranstaltet wird es von der Green Culture Anlaufstelle, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Festival versteht sich als Netzwerk und Kompetenzzentrum, das Pionierleistungen sichtbar macht und Akteur:innen verbindet, die Nachhaltigkeit im Kulturbereich voranbringen möchten.
Eingeladen sind Akteur:innen aus Kultur- und Kreativinstitutionen, Medienhäusern, Verwaltung, Politik und Wissenschaft, aber auch engagierte Bürger:innen und Studierende. Das Festival richtet sich an alle, die ihre Initiativen vorstellen, voneinander lernen und neue Allianzen für eine nachhaltige Kultur schmieden möchten.
2026 steht unter dem Motto “Durchatmen. Was kommt, was bleibt, was geht?” Kultur zwischen Innovation, Resilienz und Exnovation. Dabei geht es darum, Raum für Reflexion zu schaffen: Welche Strukturen und Routinen sollten wir loslassen, welche Innovationen wollen wir gestalten und welche bewährten Modelle behalten?
Kultur und Medien prägen gesellschaftliche Narrative und haben einen ökologischen Fußabdruck. Nachhaltigkeit in diesen Branchen bedeutet, Ressourcen zu schonen und neue Formen des Zusammenarbeitens zu entwickeln. Das Festival vermittelt Wissen zu Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz, Standards und nachhaltigem Management und zeigt, wie Kultur ein Hebel für den gesellschaftlichen Wandel sein kann.
Ja. Die Teilnahme am Green Culture Festival ist kostenfrei, jedoch ist eine Anmeldung nötig.
Die Anmeldung erfolgt online über ein Anmeldeformular. Für 2026 ist sie ab Frühjahr geöffnet; ein Anmeldelink wird auf der Festival-Website bereitgestellt. Da die Plätze begrenzt sind, sollte die Anmeldung frühzeitig erfolgen.
Spontanbesucher:innen können vor Ort teilnehmen, sofern noch Kapazitäten frei sind. Eine vorherige Anmeldung wird jedoch empfohlen, um einen Platz zu sichern.
Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, um einen qualitativen Austausch zu gewährleisten und die Brandschutzauflagen des Veranstaltungsortes zu erfüllen. Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben.
Stornierungen sind bis kurz vor dem Festival möglich, damit frei werdende Plätze nachbesetzt werden können. Eine Übertragung an Kolleg:innen ist möglich.
Das Festival bietet ein vielfältiges Programm mit Panels, Workshops, Impulsen, Stammtischen und weiteren Vernetzungsformaten. Das vollständige Festivalprogramm wird am 07. Mai bekannt gegeben.
2026 steht das Leitmotiv “Durchatmen” im Zentrum. Themen sind unter anderem Innovation und Resilienz im Kulturbetrieb, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung, nachhaltige Produktionsweisen, Standardisierung, Finanzierung und Zukunftsstrategien im Medien- und Kulturbereich.
Die Hauptsprache ist Deutsch. Vereinzelt können Beiträge oder Materialien auf Englisch angeboten werden; Details entnehmen Sie dem Programm.
Ja. Neben den fachlichen Sessions gibt es bewusst eingeplante Netzwerkpausen und gemeinsame Stammtische zum Austausch. Ziel ist es, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Netzwerke zu stärken.
Nach Abschluss der Begutachtung der Einreichungen Ende April wird das endgültige Programm veröffentlicht. Das gesamte Programm wird am 07. Mai auf der Website der Green Culture Anlaufstelle bereitgestellt.
Das Green Culture Festival 2026 findet im Tollhaus Karlsruhe (Alter Schlachthof 35, 76131 Karlsruhe) statt. Der Haupteingang befindet sich auf dem Gelände des Alten Schlachthofs. Vor Ort führen Sie Wegweiser auf dem Gelände zum Veranstaltungshaus.
Mit dem Fahrrad:
Wir freuen uns sehr über den klimafreundlichen TOLLHAUS-Besuch per Fahrrad. Fahrradständer sind vor dem Haus reichlich vorhanden.
Mit dem öffentlichen Nahverkehr:
Die Haltestelle “Tullastraße/Alter Schlachthof” befindet sich direkt am Alten Schlachthof, nur wenige Minuten Fußweg vom TOLLHAUS entfernt, und wird von zahlreichen Linien (1, 2, 5, S2, S4, S5, S7 und S8) der KVV angefahren. Infos finden Sie hier: Liniennetz der KVV
Auf dem Gelände des Alten Schlachthofs stehen für Gäst:innen der Veranstaltung leider keine Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen daher die Anreise ohne Auto. Eine begrenzte Anzahl an Ladestationen für E‑Autos sind vorhanden.
Ja. Es wird nachhaltige Verpflegung auf Selbstzahler:innenbasis mit vegetarischen und veganen Speisen angeboten. Trinkwasser kann an Wasserstationen kostenfrei aufgefüllt werden. Bitte bringen Sie eine eigene Trinkflasche oder einen Becher mit, um Abfall zu reduzieren.
Das Tollhaus ist rollstuhlgerecht, verfügt über barrierefreie Zugänge und sanitäre Einrichtungen. Es gibt Ruhezonen für sensible Besucher:innen sowie ein Awareness-Team, das bei Bedarf Unterstützung bietet.
Es gibt kein Hotelkontingent, wir haben aber Hotelempfehlungen, welche in der Nähe des Hauptbahnhofs liegen und von dort aus in etwa 15 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut an das Tollhaus angebunden sind:
-Premier Inn Karlsruhe City Am Wasserturm, ca. 70 bis 80 € pro Nacht
-B&B Hotel Karlsruhe, ca. 60 bis 80 € pro Nacht
-City Partner Hotel Berliner Hof, ca. 90 bis 110 € pro Nacht
-acora Karlsruhe Zentrum Living the City, ca. 70 bis 90 € pro Nacht
Informationen zum Awareness-Team, Erste Hilfe Station sowie Notfallnummern werden vor Ort ausgewiesen und sind im Festivalprogramm sowie im Telegram Kanal verfügbar. Das Awareness-Team unterstützt dabei, einen Safer Space zu schaffen und hilft, gemeinsam ein diskriminierungsfreies, inklusives und respektvolles Miteinander zu gestalten.
Das Festival verfolgt ein konsequentes Nachhaltigkeitskonzept: Es nutzt bestehende Infrastruktur, setzt auf ressourcensparende Technik, vegetarisches und veganes Essen und Regionalität. Es wird auf Müllvermeidung und richtige Trennung gesetzt und digitale Lösungen werden bevorzugt, um Papierverbrauch zu reduzieren. Die Dekorationselemente sind Leihgaben des Staatstheater Karlsruhe. Das Auslegen von mitgebrachten Flyern gestatten wir aus diesen Gründen nicht, vielen Dank für Ihr Verständnis.
Sie können z.B. klimafreundlich anreisen oder ihre eigene Trinkflasche oder Tasse mitbringen. Reduzieren Sie Abfall, nutzen Sie Recyclingbehälter und seien Sie achtsam im Umgang mit Ressourcen. Auch ihre aktive Mitwirkung bei Diskussionen und Workshops trägt zum gesellschaftlichen Wandel bei.
Ja. Es werden Mehrweggeschirr und Mehrwegbecher genutzt; Abfall wird getrennt und recycelt. Bitte folgen Sie den Hinweisen zum Abfallmanagement auf dem Gelände.
Sofern möglich, werden alle Materialien wie Programmhefte, Präsentationen und Handouts digital zur Verfügung gestellt. Die gedruckte Programmübersicht hängt zentral aus. Auf Nachfrage liegen auch eine begrenzte Zahl an physischen Faltprogrammen aus. Teilnehmende können Informationen zudem vorab herunterladen oder über QR Codes vor Ort abrufen.
Mach Raum für Identitäten!
Einer Person ist nicht anzusehen, wie sie sich identifiziert. Fragen Sie nach Pronomen, statt zu raten – ein einfacher Schritt für einen Gesprächsstart.
Handle Rücksichtsvoll!
Nicht alle haben dieselben Zugänge, Möglichkeiten oder Kapazitäten – und nicht jede Einschränkung ist sichtbar. Zeigen Sie Engagement, übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Umfeld und wenden Sie sich gern an unser Awareness-Team, wenn Sie oder jemand anderes Unterstützung braucht.
Frag nach, bevor du urteilst!
Jede Person geht mit emotional besetzten Themen oder Reizen unterschiedlich um. Bitte zeigen Sie Verständnis und schließen nicht von Ihrer Umgangsweise auf die der anderen. Seien Sie neugierig, offen und lernen Sie andere Perspektiven kennen.
Zeig Solidarität!
Eine Grenzüberschreitung liegt vor, wenn eine betroffene Person das so empfindet. Stellen Sie nichts infrage – sondern handeln Sie unterstützend. Die Wahrnehmung der betroffenen Person zählt – ihr Wunsch bestimmt das weitere Vorgehen.
Nur Ja heißt Ja!
Achten Sie auf die individuellen Grenzen anderer. Ob Berührungen oder Kommentare – fragen Sie vorher. Sexismus und sexualisierte Gewalt haben bei uns keinen Platz. Alles geschieht nur im gegenseitigen Einverständnis.
Begegne allen Menschen mit Respekt!
Kein Raum für Gewalt, Abwertung oder Ausgrenzung – egal ob aufgrund von Geschlechtsidentität, Körper, Herkunft, Religion, Alter, sexueller Orientierung oder anderen Merkmalen. Wer andere verletzt, kann vom Festival ausgeschlossen werden.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie daran Interesse haben, einen aktiven Beitrag beim Green Culture Festival zu leisten. Dieses Festival bietet jedoch leider keine Möglichkeit zur ehrenamtlichen Mithilfe, wir freuen uns jedoch, wenn Sie sich inhaltlich aktiv einbringen!
Alle wichtigen Informationen vor und während des Festivals werden über den Telegram Kanal veröffentlicht. Darüber hinaus informiert der Newsletter der Green Culture Anlaufstelle über Veranstaltungen, Projekte und Fördermöglichkeiten. Netzwerkevents und Onlineforen ermöglichen den Austausch auch nach dem Festival.
Fragen beantwortet das Team der Green Culture Anlaufstelle. Kontaktieren Sie uns gerne unter festival@greenculture.info sollte sie Fragen haben. Während des Festivals hilft auch unser Green Culture Infopoint, kommen Sie gerne während des Festivals bei uns vorbei!
