Green Culture Festival 2026

Euro­pas größ­tes Fache­vent für Zukunfts­fä­hig­keit in Kunst, Kul­tur, Medi­en und Krea­tiv­ge­sell­schaft
09. und 10. Juni 2026 | Toll­haus Karls­ru­he

  

Die drit­te Aus­ga­be von Euro­pas größ­tem Fache­vent für Zukunfts­fä­hig­keit in Kunst, Kul­tur, Medi­en und Krea­tiv­wirt­schaft fällt in eine Zeit, in der sich die Fra­gen nach Zukunfts­fä­hig­keit, Resi­li­enz und gesell­schaft­li­chem Zusam­men­halt dring­li­cher stel­len denn je.

Poly­kri­sen, Kli­ma­wan­del, geo­po­li­ti­sche Ver­wer­fun­gen: All das bil­det den Hin­ter­grund, vor dem auch Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen und Kul­tur­po­li­tik neue Rol­len fin­den müs­sen.

Des­halb lau­tet das Leit­the­ma des Green Cul­tu­re Fes­ti­vals 2026:

Durch­at­men. Was kommt, was bleibt, was geht?
Kul­tur zwi­schen Inno­va­ti­on, Resi­li­enz und Exno­va­ti­on

Einblicke ins Programm

Exnovation und Resilienz

Ist das noch zukunfts­fä­hig oder kann das weg?

Exno­va­ti­on und Resi­li­enz sind oft schmerz­haf­te The­men, denen wir – nicht zuletzt aus aktu­el­lem Anlass – auf dem Fes­ti­val viel Raum geben.

Im Panel „Die Kunst des Endens – Kul­tur, Trau­er & gesell­schaft­li­cher Wan­del“ spre­chen u.a. der Bestat­ter, Pod­cas­ter und Best­sel­ler-Autor Eric Wre­de und der Regis­seur Micha­el Schwarz („Der Tod ist ein Arsch­loch“) über Exno­va­ti­on als Los­las­sen alter Nar­ra­ti­ve und Trau­er als Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess.

Anni­ka Fri­cke vom Karls­ru­her Trans­for­ma­ti­ons­zen­trum für Nach­hal­tig­keit und Kul­tur­wan­del am Karls­ru­her Insti­tut für Tech­no­lo­gie fragt, wie man sich am bes­ten auf das Los­las­sen ein­lässt.

Die Künst­le­rin Sidi­ka Kor­des lädt dazu ein, Visua­li­sie­run­gen als wir­kungs­vol­les Mit­tel der Trans­for­ma­ti­ons­be­wäl­ti­gung zu nut­zen, und die Karls­ru­he Mar­ke­ting und Event GmbH rich­tet einen Work­shop zur resi­li­en­ten Ver­an­stal­tung der Zukunft aus.

Und natür­lich haben auch die Absolvent:innen der IHK-zer­ti­fi­zier­ten Wei­ter­bil­dung “Transformationsmanager:in Nachal­ti­ge Kul­tur” Gele­gen­heit, sich aus­führ­lich zu die­sen und wei­te­ren The­men aus­zu­tau­schen, z.B. beim Trans­for­me­ry-Stamm­tisch und in einem Work­shop von kul­tur-kli­ma.

Politik & Internationales

Die Kli­ma­kri­se ist eine glo­ba­le Kri­se. Des­halb schau­en wir bei die­sem Fes­ti­val ein­mal mehr über den Tel­ler­rand, sprich über die deut­schen Gren­zen hin­aus.

Lutz Möl­ler und Frie­de­ri­ke Kamm von der Deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on erör­tern gemein­sam mit Teil­neh­men­den die Fra­ge nach der Rol­le der Kul­tur in der zukünf­ti­gen UN-Nach­hal­tig­keits­agen­da und geben einen Über­blick über den aktu­el­len Stand bei der Umset­zung der Sus­tainable Deve­lo­p­ment Goals.

Kirs­ten Mül­ler von der Hein­rich-Böll-Stif­tung Schles­wig-Hol­stein erklärt, wel­che Impul­se Kul­tur und Krea­tiv­wirt­schaft für kom­mu­na­le Kreis­lauf­wirt­schafts­pro­jek­te geben kön­nen, und stellt in die­sem Zusam­men­hang das Pro­jekt Crea­ti­ve Cir­cu­lar Cities vor, an dem meh­re­re Städ­te in Ost­eu­ro­pa und Skan­di­na­vi­en betei­ligt waren.

Bar­ba­ra Neund­lin­ger (Öster­rei­chi­sche Bun­des­thea­ter Hol­ding / Burg­thea­ter Wien) stellt das Netz­werk NÖTIG – Nach­hal­ti­ge Öster­rei­chi­sche Thea­ter- und Opern­schaf­fen­de in Gemein­schaft vor.

Lau­ra Giudi­ci und Ste­fa­nie Gün­ther Pizar­ro von Vert le Futur – Alli­anz nach­hal­ti­ge Kul­tur geben Ein­bli­cke in Nach­hal­tig­keits­in­itia­ti­ven und ‑pro­jek­te in der Schweiz, und ein Panel beleuch­tet die Situa­ti­on in Ost- und Mit­tel­eu­ro­pa.

Ein wei­te­res Panel, u. a. mit Mał­gorza­ta Ław­rows­ka-von Thad­den (OBMIN) rich­tet den Blick auf die Ent­wick­lun­gen in der Ukrai­ne und die Fra­ge, wel­che Rol­le Kul­tur für die Resi­li­enz von Gesell­schaf­ten in aku­ten Kri­sen wie etwa Krie­gen spie­len kann.

Außer­dem wer­den Stu­die­ren­de der Cen­tral Euro­pean Uni­ver­si­ty in Wien ihre nach­hal­tig­keits­be­zo­ge­nen Pro­jek­te auf unse­rem Son­nen­deck vor­stel­len.

Klimafolgenanpassung und Readiness

Der Kli­ma­wan­del war­tet nicht, bis wir end­lich so weit sind.

Des­halb spielt die Anpas­sung an bereits spür­ba­re und kom­men­de Fol­gen auf dem Fes­ti­val eine zen­tra­le Rol­le.

Dr. Sebas­ti­an Brün­ger von der Kul­tur­stif­tung des Bun­des und Vera Engel­mann vom Zen­trum Kli­ma­an­pas­sung /  adel­phi con­sult beleuch­ten Schnitt­stel­len und Syn­er­gien zwi­schen Kul­tur und kom­mu­na­ler Kli­ma­an­pas­sung.

Shahab San­ge­stan von der Lan­des­stel­le für Muse­en Baden-Würt­tem­berg, Vera Engel­mann und Julia Bartsch (adel­phi Con­sult GmbH) sowie Sebas­ti­an Krück (Fraun­ho­fer Insti­tut für Bau­phy­sik IPB) stel­len gemein­sam mit den drei Muse­en Frei­licht­mu­se­um Vogts­bau­ern­hof, Deut­sches Bau­ern­kriegs­mu­se­um und Zep­pe­lin Muse­um das Pilot­pro­jekt “Fit für die Zukunft! Kli­ma­fol­gen­an­pas­sung in Muse­en” vor.

Auf dem Panel zum The­ma „Rea­di­ness“ wird der Bogen noch wei­ter gespannt: Die Autorin Mir­na Funk, der Reser­ve­of­fi­zier und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­exper­ten Chris­ti­an Gum­mig (Deutsch­land macht Alarm), Shahab San­ge­stan (Lan­des­stel­le für Muse­en Baden-Würt­tem­berg) und Mode­ra­tor Tobi­as Rapp (DER SPIEGEL) spre­chen dar­über, wie sich Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen in Zei­ten der Poly­kri­se auf das Schlimms­te vor­be­rei­ten kön­nen.

Kreislaufwirtschaft

Cir­cu­la­ri­ty ist das Gebot der Stun­de. Beweis: die Viel­zahl der Bei­trä­ge auf dem #gcf26.

Unter ande­rem mit dabei: Anna Haas vom Netz­werk Nach­hal­ti­ge Kul­tur Karls­ru­he, das mit bereits 12 Insti­tu­tio­nen und wei­te­ren poten­zi­el­len Akteur:innen ein regio­na­les Pro­jekt zu Mate­ri­al­kreis­läu­fen initi­iert.

Peter Schein­kö­nig von der Staats­ga­le­rie Stutt­gart wird über Best Prac­ti­ces spre­chen, Andrea Hen­sel (Dezer­nat Kul­tur der Stadt Leip­zig) und Sophia Kon­tos (Amt für Kul­tur und Denk­mal­schutz Dres­den) stel­len eta­blier­te Mate­ri­al­kreis­läu­fe in Leip­zig und Dres­den vor.

Zudem gibt es einen gro­ßen Work­shop zum The­ma “Kreis­lauf­wirt­schaft United” mit Luc­ca Ali­na Mein­ke (NRW KUL­TUR­se­kre­ta­ri­at), Karen Mey­er (Stif­tung Hum­boldt Forum im Ber­li­ner Schloss), Caro­li­ne Mar­kie­wicz (Muse­um für Kunst und Gewer­be Ham­burg), Han­nah Korit­ko (Muse­umLoop), Aure­lia Weritz (Staat­li­che Kunst­samm­lun­gen Dres­den) u. a.

Energieeffizienz

Alles ande­re als ein Wohl­fühl­the­ma und heu­te so aktu­ell wie nie zuvor.

Wie Thea­ter und Sozio­kul­tur damit umge­hen, zei­gen Dani­el Gei­ger vom TOLLHAUS Karls­ru­he und Chris­ti­an Corth vom Kul­tur- und Frei­zeit­zen­trum Mar­burg.

Deutsch­lands ers­ter und bis­her ein­zi­ger Thea­ter­en­er­gie­ef­fi­zi­enz-inge­nieur Juli­an Fir­ges vom Staats­thea­ter Kas­sel teilt sei­ne Erfah­run­gen und gibt Ein­bli­cke in Chan­cen und Mög­lich­kei­ten für Thea­ter und ande­re Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen, mit den stark gestie­ge­nen Ener­gie­kos­ten umzu­ge­hen.

Kulturverwaltung

Kann eine Kul­tur­ver­wal­tung nach­hal­tig, divers und lern­fä­hig wer­den?

Ali­s­sa Krusch sagt ja und gibt in einem inter­ak­ti­ven Work­shop Ein­bli­cke in den umfas­sen­den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess des Kul­tur­fo­rums Wit­ten.

Wei­te­re Bei­trä­ge zur Rol­le der Ver­wal­tung in der öko­lo­gi­schen Trans­for­ma­ti­on und Inno­va­ti­on kom­men von Lina-Marie Huber aus Bre­men, Andrea Hen­sel vom Refe­rat Stra­te­gi­sche Kul­tur­po­li­tik der Stadt Leip­zig sowie Sophia Kon­tos vom Amt für Kul­tur und Denk­mal­schutz Lan­des­haupt­stadt Dres­den.

Wei­ter­hin wer­de Mar­tin Klingst, Geschäfts­füh­rer der Initia­ti­ve für einen hand­lungs­fä­hi­gen Staat an der Her­tie School in Ber­lin, und wei­te­re Gäs­te dar­über dis­ku­tie­ren, wie Kom­mu­nen hand­lungs­fä­hi­ger wer­den kön­nen.

Medien & Nachhaltigkeitskommunikation

Ist Nach­hal­tig­keit als Medi­en­the­ma durch? Mit­nich­ten.

Das zei­gen Cari­na Frey und Rai­ner Kur­le­mann vom Jour­na­lis­ten­kol­lek­tiv Riff­Re­por­ter mit ihrem Bür­ger­dia­log-For­mat Unter­h­aus­de­bat­te, das sie bereits viel­fach in ganz Deutsch­land durch­ge­führt haben. Ihre Erfah­rung zeigt: Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keit beschäf­ti­gen die Men­schen noch immer. Umso wich­ti­ger ist es, in die Gesell­schaft hin­ein­zu­hor­chen und Posi­tio­nen sowie Mei­nun­gen reflek­tiert und dif­fe­ren­ziert medi­al zu spie­geln.

Auch Kat­ja Mor­gen­tha­ler vom atmo Maga­zin und Mara Gerst­ner von Schrö­din­ger & Kat­ze wid­men sich der Fra­ge, wie Nach­hal­tig­keits­the­men heu­te in den Medi­en – aber auch inner­halb des eige­nen Wir­kungs­rah­mens von Kul­tur­in­sti­tu­tio­nen – wirk­sam kom­mu­ni­ziert wer­den kön­nen.

Weitere Themen

Dane­ben wird es auch auf die­sem Fes­ti­val wie­der Bei­trä­ge zum Hand­ab­druck der Kul­tur geben, also der Fra­ge, wie Kul­tur über die Reduk­ti­on des eige­nen Fuß­ab­drucks hin­aus in die Gesell­schaft hin­ein­wir­ken kann, um Trans­for­ma­ti­on zu ermög­li­chen und vor­an­zu­brin­gen.

Ande­re Bei­trä­ge wer­den sich wei­te­ren Kern­the­men der öko­lo­gi­schen Trans­for­ma­ti­on im Kul­tur­be­reich, wie etwa Publi­kums­mo­bi­li­tät, Kli­ma­bi­lan­zie­rung- und Zer­ti­fi­zie­rung sowie dem Kom­plex Kul­tur & Natur wid­men. Die Fra­ge, wel­che Rol­le Nach­hal­tig­keits­the­men in der Hoch­schul­bil­dung für Kunst und Kul­tur­be­ru­fe spie­len, wird von Michae­la Schorpp von der Hoch­schu­le für Musik Karls­ru­he dis­ku­tiert.

Rahmenprogramm

Das Rah­men­pro­gramm wird auch in die­sem Jahr wie­der von der Mode­ra­to­rin und Trans­for­ma­ti­ons­ma­na­ge­rin Mona Rie­ken mode­riert.

Hier wer­den die Trans­for­ma­ti­ons­psy­cho­lo­gin Dr. Iri­na Nalis, Vertreter:innen der Lan­des­po­li­tik in Baden-Würt­tem­berg und natür­lich Jacob Bila­bel, Lei­ter der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le, inhalt­li­che Impul­se set­zen.

Das sind nur eini­ge Ein­bli­cke und aus­ge­wähl­te Schlag­lich­ter des aus über 60 Bei­trä­gen von etwa 100 Bei­tra­gen­den bestehen­den Fes­ti­val­pro­gramms. Eine vor­läu­fi­ge Lis­te der auf dem Fes­ti­val ver­tre­te­nen Insti­tu­tio­nen und Orga­ni­sa­tio­nen fin­den Sie unten.

Gera­de in her­aus­for­dern­den Zei­ten will das Fes­ti­val Raum für eine kri­ti­sche Bestands­auf­nah­me schaf­fen: Was hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ent­wi­ckelt, was braucht es jetzt, und wie bleibt Kul­tur auch in Zukunft hand­lungs­fä­hig?

Ablauf

09. Juni

  • Ein­lass: ab 11:00 Uhr
  • Eröff­nung des Fes­ti­vals: 13:00 Uhr
  • Ende Pro­gramm: 20:30 Uhr

10. Juni

  • Ein­lass: ab 9:30 Uhr
  • Start Pro­gramm: 10:30 Uhr
  • Ende Pro­gramm: 17:00 Uhr

Organisationen auf dem #GCF26


TOLLHAUS Karlsruhe

©Toll­haus

Seit 1992 Ist das TOLLHAUS Karls­ru­he auf dem Gelän­de des Alten Schlacht­hofs in der Ost­stadt zuhau­se und gestal­tet ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm aus Musik, Thea­ter, Tanz, Kaba­rett und vie­lem mehr. Das Toll­haus ver­steht sich als akti­ver Teil der Stadt­ge­sell­schaft und als Platt­form für freie, unab­hän­gi­ge Küns­te. Als Ansprech­part­ner und Ermög­li­cher schaf­fen sie Raum für neue Ideen, för­dern Ent­wick­lung und ver­net­zen Kul­tur­for­ma­te im loka­len wie inter­na­tio­na­len Kon­text.

TOLLHAUS Karls­ru­he, Alter Schlacht­hof 35, 76131 Karls­ru­he

FAQ Festival 2026

Das Green Cul­tu­re Fes­ti­val ist das zen­tra­le Event der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le. Als Platt­form für öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit in Kunst, Kul­tur, Medi­en und Krea­tiv­wirt­schaft bringt es Pra­xis, For­schung und Poli­tik zusam­men. Ziel ist es, Impul­se aus­zu­tau­schen und kon­kre­te Hand­lungs­op­tio­nen für eine zukunfts­fä­hi­ge Kul­tur zu ent­wi­ckeln.

Ver­an­stal­tet wird es von der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le, geför­dert vom Beauf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung für Kul­tur und Medi­en. Das Fes­ti­val ver­steht sich als Netz­werk und Kom­pe­tenz­zen­trum, das Pio­nier­leis­tun­gen sicht­bar macht und Akteur:innen ver­bin­det, die Nach­hal­tig­keit im Kul­tur­be­reich vor­an­brin­gen möch­ten.

Ein­ge­la­den sind Akteur:innen aus Kul­tur- und Krea­ti­v­in­sti­tu­tio­nen, Medi­en­häu­sern, Ver­wal­tung, Poli­tik und Wis­sen­schaft, aber auch enga­gier­te Bürger:innen und Stu­die­ren­de. Das Fes­ti­val rich­tet sich an alle, die ihre Initia­ti­ven vor­stel­len, von­ein­an­der ler­nen und neue Alli­an­zen für eine nach­hal­ti­ge Kul­tur schmie­den möch­ten.

2026 steht unter dem Mot­to “Durch­at­men. Was kommt, was bleibt, was geht?” Kul­tur zwi­schen Inno­va­ti­on, Resi­li­enz und Exno­va­ti­on. Dabei geht es dar­um, Raum für Refle­xi­on zu schaf­fen: Wel­che Struk­tu­ren und Rou­ti­nen soll­ten wir los­las­sen, wel­che Inno­va­tio­nen wol­len wir gestal­ten und wel­che bewähr­ten Model­le behal­ten?

Kul­tur und Medi­en prä­gen gesell­schaft­li­che Nar­ra­ti­ve und haben einen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck. Nach­hal­tig­keit in die­sen Bran­chen bedeu­tet, Res­sour­cen zu scho­nen und neue For­men des Zusam­men­ar­bei­tens zu ent­wi­ckeln. Das Fes­ti­val ver­mit­telt Wis­sen zu Kreis­lauf­wirt­schaft, Kli­ma­schutz, Stan­dards und nach­hal­ti­gem Manage­ment und zeigt, wie Kul­tur ein Hebel für den gesell­schaft­li­chen Wan­del sein kann.

Ja. Die Teil­nah­me am Green Cul­tu­re Fes­ti­val ist kos­ten­frei, jedoch ist eine Anmel­dung nötig.

Die Anmel­dung erfolgt online über ein Anmel­de­for­mu­lar. Für 2026 ist sie ab Früh­jahr geöff­net; ein Anmel­de­link wird auf der Fes­ti­val-Web­site bereit­ge­stellt. Da die Plät­ze begrenzt sind, soll­te die Anmel­dung früh­zei­tig erfol­gen.

Spontanbesucher:innen kön­nen vor Ort teil­neh­men, sofern noch Kapa­zi­tä­ten frei sind. Eine vor­he­ri­ge Anmel­dung wird jedoch emp­foh­len, um einen Platz zu sichern.

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt, um einen qua­li­ta­ti­ven Aus­tausch zu gewähr­leis­ten und die Brand­schutz­auf­la­gen des Ver­an­stal­tungs­or­tes zu erfül­len. Plät­ze wer­den nach Rei­hen­fol­ge der Anmel­dung ver­ge­ben.

Stor­nie­run­gen sind bis kurz vor dem Fes­ti­val mög­lich, damit frei wer­den­de Plät­ze nach­be­setzt wer­den kön­nen. Eine Über­tra­gung an Kolleg:innen ist mög­lich.

Das Fes­ti­val bie­tet ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit Panels, Work­shops, Impul­sen, Stamm­ti­schen und wei­te­ren Ver­net­zungs­for­ma­ten. Das voll­stän­di­ge Fes­ti­val­pro­gramm wird am 07. Mai bekannt gege­ben.

2026 steht das Leit­mo­tiv “Durch­at­men” im Zen­trum. The­men sind unter ande­rem Inno­va­ti­on und Resi­li­enz im Kul­tur­be­trieb, Kreis­lauf­wirt­schaft, Kli­ma­an­pas­sung, nach­hal­ti­ge Pro­duk­ti­ons­wei­sen, Stan­dar­di­sie­rung, Finan­zie­rung und Zukunfts­stra­te­gien im Medi­en- und Kul­tur­be­reich.

Die Haupt­spra­che ist Deutsch. Ver­ein­zelt kön­nen Bei­trä­ge oder Mate­ria­li­en auf Eng­lisch ange­bo­ten wer­den; Details ent­neh­men Sie dem Pro­gramm.

Ja. Neben den fach­li­chen Ses­si­ons gibt es bewusst ein­ge­plan­te Netz­werk­pau­sen und gemein­sa­me Stamm­ti­sche zum Aus­tausch. Ziel ist es, neue Kon­tak­te zu knüp­fen und bestehen­de Netz­wer­ke zu stär­ken.

Nach Abschluss der Begut­ach­tung der Ein­rei­chun­gen Ende April wird das end­gül­ti­ge Pro­gramm ver­öf­fent­licht. Das gesam­te Pro­gramm wird am 07. Mai auf der Web­site der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le bereit­ge­stellt.

Das Green Cul­tu­re Fes­ti­val 2026 fin­det im Toll­haus Karls­ru­he (Alter Schlacht­hof 35, 76131 Karls­ru­he) statt. Der Haupt­ein­gang befin­det sich auf dem Gelän­de des Alten Schlacht­hofs. Vor Ort füh­ren Sie Weg­wei­ser auf dem Gelän­de zum Ver­an­stal­tungs­haus.

Mit dem Fahr­rad:
Wir freu­en uns sehr über den kli­ma­freund­li­chen TOLL­HAUS-Besuch per Fahr­rad. Fahr­rad­stän­der sind vor dem Haus reich­lich vor­han­den.

Mit dem öffent­li­chen Nah­ver­kehr:
Die Hal­te­stel­le “Tullastraße/Alter Schlacht­hof” befin­det sich direkt am Alten Schlacht­hof, nur weni­ge Minu­ten Fuß­weg vom TOLLHAUS ent­fernt, und wird von zahl­rei­chen Lini­en (1, 2, 5, S2, S4, S5, S7 und S8) der KVV ange­fah­ren. Infos fin­den Sie hier: Lini­en­netz der KVV

Auf dem Gelän­de des Alten Schlacht­hofs ste­hen für Gäst:innen der Ver­an­stal­tung lei­der kei­ne Park­plät­ze zur Ver­fü­gung. Wir emp­feh­len daher die Anrei­se ohne Auto. Eine begrenz­te Anzahl an Lade­sta­tio­nen für E‑Autos sind vor­han­den.

Ja. Es wird nach­hal­ti­ge Ver­pfle­gung auf Selbstzahler:innenbasis mit vege­ta­ri­schen und vega­nen Spei­sen ange­bo­ten. Trink­was­ser kann an Was­ser­sta­tio­nen kos­ten­frei auf­ge­füllt wer­den. Bit­te brin­gen Sie eine eige­ne Trink­fla­sche oder einen Becher mit, um Abfall zu redu­zie­ren.

Das Toll­haus ist roll­stuhl­ge­recht, ver­fügt über bar­rie­re­freie Zugän­ge und sani­tä­re Ein­rich­tun­gen. Es gibt Ruhe­zo­nen für sen­si­ble Besucher:innen sowie ein Awa­re­ness-Team, das bei Bedarf Unter­stüt­zung bie­tet.

Es gibt kein Hotel­kon­tin­gent, wir haben aber Hotel­emp­feh­lun­gen, wel­che in der Nähe des Haupt­bahn­hofs lie­gen und von dort aus in etwa 15 Minu­ten mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln gut an das Toll­haus ange­bun­den sind:

-Pre­mier Inn Karls­ru­he City Am Was­ser­turm, ca. 70 bis 80 € pro Nacht
-B&B Hotel Karls­ru­he, ca. 60 bis 80 € pro Nacht
-City Part­ner Hotel Ber­li­ner Hof, ca. 90 bis 110 € pro Nacht
-aco­ra Karls­ru­he Zen­trum Living the City, ca. 70 bis 90 € pro Nacht

Infor­ma­tio­nen zum Awa­re­ness-Team, Ers­te Hil­fe Sta­ti­on sowie Not­fall­num­mern wer­den vor Ort aus­ge­wie­sen und sind im Fes­ti­val­pro­gramm sowie im Tele­gram Kanal ver­füg­bar. Das Awa­re­ness-Team unter­stützt dabei, einen Safer Space zu schaf­fen und hilft, gemein­sam ein dis­kri­mi­nie­rungs­frei­es, inklu­si­ves und respekt­vol­les Mit­ein­an­der zu gestal­ten.

Das Fes­ti­val ver­folgt ein kon­se­quen­tes Nach­hal­tig­keits­kon­zept: Es nutzt bestehen­de Infra­struk­tur, setzt auf res­sour­cen­spa­ren­de Tech­nik, vege­ta­ri­sches und vega­nes Essen und Regio­na­li­tät. Es wird auf Müll­ver­mei­dung und rich­ti­ge Tren­nung gesetzt und digi­ta­le Lösun­gen wer­den bevor­zugt, um Papier­ver­brauch zu redu­zie­ren. Die Deko­ra­ti­ons­ele­men­te sind Leih­ga­ben des Staats­thea­ter Karls­ru­he. Das Aus­le­gen von mit­ge­brach­ten Fly­ern gestat­ten wir aus die­sen Grün­den nicht, vie­len Dank für Ihr Ver­ständ­nis.

Sie kön­nen z.B. kli­ma­freund­lich anrei­sen oder ihre eige­ne Trink­fla­sche oder Tas­se mit­brin­gen. Redu­zie­ren Sie Abfall, nut­zen Sie Recy­cling­be­häl­ter und sei­en Sie acht­sam im Umgang mit Res­sour­cen. Auch ihre akti­ve Mit­wir­kung bei Dis­kus­sio­nen und Work­shops trägt zum gesell­schaft­li­chen Wan­del bei.

Ja. Es wer­den Mehr­weg­ge­schirr und Mehr­weg­be­cher genutzt; Abfall wird getrennt und recy­celt. Bit­te fol­gen Sie den Hin­wei­sen zum Abfall­ma­nage­ment auf dem Gelän­de.

Sofern mög­lich, wer­den alle Mate­ria­li­en wie Pro­gramm­hef­te, Prä­sen­ta­tio­nen und Hand­outs digi­tal zur Ver­fü­gung gestellt. Die gedruck­te Pro­gramm­über­sicht hängt zen­tral aus. Auf Nach­fra­ge lie­gen auch eine begrenz­te Zahl an phy­si­schen Falt­pro­gram­men aus. Teil­neh­men­de kön­nen Infor­ma­tio­nen zudem vor­ab her­un­ter­la­den oder über QR Codes vor Ort abru­fen.

Mach Raum für Iden­ti­tä­ten!

Einer Per­son ist nicht anzu­se­hen, wie sie sich iden­ti­fi­ziert. Fra­gen Sie nach Pro­no­men, statt zu raten – ein ein­fa­cher Schritt für einen Gesprächs­start.

Hand­le Rück­sichts­voll!

Nicht alle haben die­sel­ben Zugän­ge, Mög­lich­kei­ten oder Kapa­zi­tä­ten – und nicht jede Ein­schrän­kung ist sicht­bar. Zei­gen Sie Enga­ge­ment, über­neh­men Sie Ver­ant­wor­tung für Ihr Umfeld und wen­den Sie sich gern an unser Awa­re­ness-Team, wenn Sie oder jemand ande­res Unter­stüt­zung braucht.

Frag nach, bevor du urteilst!

Jede Per­son geht mit emo­tio­nal besetz­ten The­men oder Rei­zen unter­schied­lich um. Bit­te zei­gen Sie Ver­ständ­nis und schlie­ßen nicht von Ihrer Umgangs­wei­se auf die der ande­ren. Sei­en Sie neu­gie­rig, offen und ler­nen Sie ande­re Per­spek­ti­ven ken­nen.

Zeig Soli­da­ri­tät!

Eine Grenz­über­schrei­tung liegt vor, wenn eine betrof­fe­ne Per­son das so emp­fin­det. Stel­len Sie nichts infra­ge – son­dern han­deln Sie unter­stüt­zend. Die Wahr­neh­mung der betrof­fe­nen Per­son zählt – ihr Wunsch bestimmt das wei­te­re Vor­ge­hen.

Nur Ja heißt Ja!

Ach­ten Sie auf die indi­vi­du­el­len Gren­zen ande­rer. Ob Berüh­run­gen oder Kom­men­ta­re – fra­gen Sie vor­her. Sexis­mus und sexua­li­sier­te Gewalt haben bei uns kei­nen Platz. Alles geschieht nur im gegen­sei­ti­gen Ein­ver­ständ­nis.

Begeg­ne allen Men­schen mit Respekt!

Kein Raum für Gewalt, Abwer­tung oder Aus­gren­zung – egal ob auf­grund von Geschlechts­iden­ti­tät, Kör­per, Her­kunft, Reli­gi­on, Alter, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung oder ande­ren Merk­ma­len. Wer ande­re ver­letzt, kann vom Fes­ti­val aus­ge­schlos­sen wer­den.

Wir freu­en uns sehr, wenn Sie dar­an Inter­es­se haben, einen akti­ven Bei­trag beim Green Cul­tu­re Fes­ti­val zu leis­ten. Die­ses Fes­ti­val bie­tet jedoch lei­der kei­ne Mög­lich­keit zur ehren­amt­li­chen Mit­hil­fe, wir freu­en uns jedoch, wenn Sie sich inhalt­lich aktiv ein­brin­gen!

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen vor und wäh­rend des Fes­ti­vals wer­den über den Tele­gram Kanal ver­öf­fent­licht. Dar­über hin­aus infor­miert der News­let­ter der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le über Ver­an­stal­tun­gen, Pro­jek­te und För­der­mög­lich­kei­ten. Netz­wer­ke­vents und Online­fo­ren ermög­li­chen den Aus­tausch auch nach dem Fes­ti­val.

Fra­gen beant­wor­tet das Team der Green Cul­tu­re Anlauf­stel­le. Kon­tak­tie­ren Sie uns ger­ne unter festival@greenculture.info soll­te sie Fra­gen haben. Wäh­rend des Fes­ti­vals hilft auch unser Green Cul­tu­re Info­point, kom­men Sie ger­ne wäh­rend des Fes­ti­vals bei uns vor­bei!

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