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Offene Sprechstunde: Leaving Handprints

2. Februar 2026

Am 28. Janu­ar 2026 fand unse­re offe­ne Sprech­stun­de zum Tool Lea­ving Hand­prints statt. Gemein­sam mit 35 Teil­neh­men­den aus dem Fes­ti­val- und Ver­an­stal­tungs­be­reich sowie ver­wand­ten Kul­tur­be­rei­chen kamen wir online ins Gespräch.

Nach einer Ein­füh­rung in das Kon­zept von Lea­ving Hand­prints, mit dem Ziel, sozia­le Nach­hal­tig­keit im Ver­an­stal­tungs­be­reich mess­bar und sicht­bar zu machen, stand vor allem der offe­ne Aus­tausch im Mit­tel­punkt. Vie­le Fra­gen bezo­gen sich auf die prak­ti­sche Anwen­dung des Tools. Dis­ku­tiert wur­de unter ande­rem, inwie­fern Lea­ving Hand­prints auch für Orga­ni­sa­tio­nen außer­halb des Fes­ti­val­be­reichs nutz­bar ist. Deut­lich wur­de dabei, dass eine Über­trag­bar­keit auf wei­te­re kul­tu­rel­le Kon­tex­te lang­fris­tig mit­ge­dacht wird.

Ein wei­te­res zen­tra­les The­ma war der Ein­satz bei Groß­ver­an­stal­tun­gen. Hier stell­te sich die Fra­ge, ob das Tool eher in ein­zel­nen Teil­be­rei­chen ange­wen­det oder als quer­schnitt­li­ches Instru­ment in die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on inte­griert wer­den soll­te. Die Dis­kus­si­on zeig­te, dass bei­de Ansät­ze sinn­voll sein kön­nen, abhän­gig von Struk­tur, Res­sour­cen und Ziel­set­zung der jewei­li­gen Orga­ni­sa­ti­on.

Auch die Quan­ti­fi­zie­rung sozia­ler Nach­hal­tig­keit wur­de inten­siv bespro­chen. Anhand der in der Prä­sen­ta­ti­on vor­ge­stell­ten Zie­le und des maß­nah­men­ori­en­tier­ten Ansat­zes wur­de deut­lich, dass Lea­ving Hand­prints sozia­le Wir­kung nicht abs­trakt, son­dern über kon­kre­te Maß­nah­men, The­men­fel­der und Fort­schrit­te erfass­bar macht. Grund­la­ge dafür bil­den unter ande­rem die 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le und eine kla­re Sys­tem­gren­ze, die Ori­en­tie­rung bie­tet.

Abschlie­ßend wur­de auf die kom­men­den Lea­ving Hand­prints Round­ta­bles hin­ge­wie­sen, die eine ver­tie­fen­de Aus­ein­an­der­set­zung mit ein­zel­nen The­men­fel­dern wie Diver­si­tät und Anti­dis­kri­mi­nie­rung (25.02.26 19:00) sowie Bar­rie­re­frei­heit und Inklu­si­on (17.03.26 19:00) ermög­li­chen.

Wir bedan­ken uns herz­lich für den offe­nen Aus­tausch, die pra­xis­na­hen Fra­gen und die wert­vol­len Impul­se.

Referent:innen

Thea (sie/ihr) ist Kul­tur- und Nach­hal­tig­keits­ma­na­ge­rin mit Erfah­rung in klas­si­schen sowie Pop-Insti­tu­tio­nen. Als Teil der im Jahr 2020 gegrün­de­ten Agen­tur fast for­ward clas­si­cal ver­mit­telt und orga­ni­siert sie pro­gres­si­ve Klas­sik­pro­jek­te und Künstler*innen. Zusätz­lich ist sie beim Kul­tur­flut Skan­daløs e.V. für den Bereich Artist Care zustän­dig und beschäf­tigt sich im Rah­men der im Ver­ein ange­sie­del­ten Pro­jekt­grup­pe „Lea­ving Hand­prints“ mit der sozia­len Nach­hal­tig­keit und Wirk­sam­keit von Fes­ti­vals.

© Doro­thea Hein­ze

Sasha (dey/deren) ist Künstler:in und Kulturmanager:in. Neben Musik­pro­duk­ti­on, Büh­nen- und DJ*-Auftritten setzt sich Sasha als Vor­stands­mit­glied des Tanz- und Kul­tur­kol­lek­tivs Ecsta­tic Cuties e.V. (Fes­ti­vals wie das „Jui­cy Lab“ in Ber­lin) für que­e­re und gerech­te­re Kunst und Kul­tur im deutsch­spra­chi­gen Raum ein. Mit der Pro­jekt­grup­pe „Lea­ving Hand­prints“ forscht Sasha an fun­dier­ten Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der sozia­len Nach­hal­tig­keit von (Musik-) Fes­ti­vals.

© Sasa Schramm

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