Suffizienz – Ist weniger mehr?
Das Jahr geht zu Ende und wir laden Sie zum Ausklang zu einer Kurzvariante unserer Perspektive ein. Wir wollen kurz vor der Winterpause mit spannenden Referent:innen zusammenkommen, um uns dem Thema Suffizienz – auch als Genügsamkeit bekannt – zu widmen.
Suffizienz ist eine der drei bekannten Nachhaltigkeits-Strategien und zugleich eine bestimmte Betrachtung unserer sozialen und kulturellen Praktiken. Welche Geschichten erzählen wir uns rund um nachhaltige Entwicklung und was hat das mit Genügsamkeit zu tun? Wie greifen Kultureinrichtungen Aspekte der Suffizienz in ihrer Arbeit auf? Welche Projekte machen das Konzept inhaltlich greifbar oder werden möglichst suffizient durchgeführt?
Diese Fragen erkunden wir mit einer theoretischen Einordnung und einem Praxisbeispiel aus der Kultur.
Prof. Dr. Ingo Uhlig vom Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität/Universität Halle-Wittenberg gibt Ihnen eine theoretische Einführung in das Konzept. Er betrachtet Suffizienz durch seine Forschungsarbeit zur Energiewende und Klimaschutz im Spiegel von Gegenwartsliteratur und ‑kunst. In diesem Rahmen teilt er Erkenntnisse aus dem Kooperationsprojekt “SuzAnNa”, in dem zwischen 2022 – 2024 Suffizienz-geleitete Angebote und Narrative erforscht wurden.
Für die Praxisperspektive stellt Georg Kentrup vom Consol Theater aus Gelsenkirchen das aktuelle Projekt “Von Spuren, Pfaden und Zielen” vor. Dieses geht inhaltlich und in der Durchführung auf Fragen der Genügsamkeit ein. Dabei arbeitet das Theater mit der Stadtgemeinschaft zusammen, um ein Narrativ rund um die Potenziale von Diversität, Suffizienz und Solidarität zu entwickeln.
Diesen und vielen weiteren Aspekten widmen wir uns in dieser Perspektive. Melden Sie sich jetzt für das kostenlose Format an. Wir freuen uns auf Sie und die gemeinsame Diskussion!
- Datum: 11. Dezember 2025
- Zeit: 10.00–12.00 Uhr
- Ort: Online via Zoom
